Die linke Hand am Lenkrad, die rechte Hand am Smartphone, der Blick schweift zwischen Straße und Bildschirm: Fühlen Sie sich ertappt?
Viele greifen beim Autofahren zum Smartphone – das hat eine Verkehrsbeobachtung des ADAC in deutschen Großstädten nun wieder belegt: Knapp drei Prozent der Autofahrer waren laut dem Verkehrsclub während der Fahrt am Handy.
Dass das gefährlich ist und ein Bußgeld (ab 100 Euro) sowie ein oder zwei Punkte in Flensburg drohen, ist den meisten Menschen vermutlich bewusst. Dennoch greifen sie zu. Was hilft? Drei Tipps, um nicht in Versuchung zu geraten:
Das Handy ist für viele zugleich auch ihr Navigationsgerät. Das Ziel eingeben, die Route auswählen und die Navigation starten: All das macht man lieber vor dem Losfahren. Denn selbst wenn das Smartphone in einer Halterung in Tippweite hängt – muss man während der Fahrt auf dem Bildschirm herumdrücken, lenkt das von der Straße ab.
Auf dem Bildschirm ploppt eine Nachricht auf und das Smartphone vibriert: Push-Mitteilungen lenken die Aufmerksamkeit aufs Smartphone. Die meisten greifen dann fast schon automatisch zum Gerät – auch im Auto. Was hilft: Die Benachrichtigungen einfach stumm stellen.
Diesen Tipp kennen viele auch aus der Berufswelt: Will man konzentriert arbeiten, legt man das Smartphone am besten in ein anderes Zimmer – aus den Augen, aus dem Sinn. Das klappt auch im Auto, sofern das Handy nicht als Navi herhalten muss: Dann packt man es einfach ins Handschuhfach.
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