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Veröffentlicht am 28.03.2026 06:00

Flachslanden im Blick: Welche Projekte die Gemeinde weiter voranbringen

Der Solarpark Flachslanden (Anlage in Rangenmühle). (Foto: HEG Energie GmbH & Co. KG)
Der Solarpark Flachslanden (Anlage in Rangenmühle). (Foto: HEG Energie GmbH & Co. KG)
Der Solarpark Flachslanden (Anlage in Rangenmühle). (Foto: HEG Energie GmbH & Co. KG)

Infrastruktur – Erneuerbare Energie – Innenentwicklung – Wasser in der Fläche halten – Mit Flachslanden geht es weiter aufwärts!

Dass es bei uns weiter aufwärts geht zeigt schon allein die Einwohnerzahl. Mit 2.552 Einwohnern am 31.12.2025 haben wir wieder einen neuen Allzeitrekord aufgestellt. Die Voraussetzungen dazu haben wir in letzten Jahren durch unsere neuen Baugebiete, den Neubau der Kläranlage sowie den Bau bzw. Ausbau von Kindergarten, Grundschule, Arztpraxis, Tagespflege und Pflegeheim gelegt. Mit der Entwicklung eines neuen Gewerbegebiets haben wir gerade begonnen.

Im Bereich der erneuerbaren Energien sind wir mit dem NorA-Bürgerwindpark und unserem kommunalen Wärmenetz Flachslanden schon seit 10 Jahren erfolgreich. Den Solarpark Flachslanden mit einer jährlichen Erzeugungsleistung von ca. 25 MWh haben wir vor gut einem Jahr ans Netz gebracht. Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger hat ihn am 21.07.2025 eröffnet. Er ist ein reines Gemeinde- und Bürgerprojekt, das völlig ohne fremde Investoren von außen umgesetzt wurde. Wir werden damit in den nächsten zwei bis drei Jahrzehnten sehr viel Wertschöpfung in unsere Gemeinde bringen.

Bürgerwindpark mit Rügland wird entwickelt

Aber damit nicht genug. Wir sind bereits dabei, zusammen mit unserer Nachbargemeinde Rügland einen weiteren Bürgerwindpark zu entwickeln. Klar ist, dass wir die Potenziale der erneuerbaren Energien weitergehen werden. Die Energiewende in Deutschland ist unumkehrbar, das steht für mich fest. Die Erneuerbaren sind die sauberste und langfristig die günstigste Energieform.

Aber auch sonst konnten wir im letzten Jahr große Schritte in der Weiterentwicklung unserer Gemeinde gehen. Der Neubau der Kläranlage Flachslanden mit Anschluss von Neustetten und Kettenhöfstetten wurde im Oktober 2025 mit einem Tag der offenen Tür im Oktober 2025 abgeschlossen.

Welcher Tag für die Gemeinde besonders wichtig war

Ein ganz besonders wichtiger Tag für unsere Gemeinde war die Eröffnung des neuen Hauses der Pflege St. Sophia am 17.07.2025. Damit konnte nicht nur eine Baulücke im Zentrum unseres Hauptortes geschlossen werden, sondern ein weiterer großer Mosaikstein der Daseinsfürsorge für unsere Bürgerinnen und Bürger hinzugefügt werden. Zusammen mit der Tagespflege der Caritas, die bereits seit 2020 in Betrieb ist, bildet das Haus der Pflege die ideale Ergänzung für die Bedürfnisse unserer älter werdenden Gesellschaft. Auf diese Entwicklung, zu der ich im weiteren Sinn auch unsere Hausarztpraxis zähle, können wir mit Recht stolz sein.

Die Zeichen der Zeit haben wir auch bei der Frage der künftigen Bauplatz- und Wohnraument­wicklung erkannt. Hier geht der Trend weg von der weiteren ungebremsten Baulandausweisung an den Ortsrändern hin zur Innenentwicklung und Nachverdichtung. Gemeinsam mit dem Amt für Ländliche Entwicklung wollen wir mit Hilfe des Förderprogramms „Innen statt Außen“ weiteres Leben in unseren Ortskern bringen.

Neue Wege gehen wir auch im Bereich Hochwasser- und Naturschutz. Wir haben schon viele kleine Maßnahmen umgesetzt, die zusammengerechnet sehr viel Wasser in der Fläche halten und gleichzeitig auch dem Naturschutz dienen. Wir arbeiten hier mit dem Amt für Ländliche Entwicklung, der Unteren Naturschutzbehörde, dem Wasserwirtschaftsamt, dem Landschaftspflegeverband und dem Naturpark Frankenhöhe zusammen. Mittlerweile werden die Maßnahmen von einigen Kommunen und auch dem Freistaat Bayern aufgegriffen und es kommen Nachfragen weit über die Region hinaus.

Mit Optimismus in die Zukunft gehen

Wir schauen mit Optimismus in die Zukunft und stellen uns den Herausforderungen der Zeit. Ich bin mir sicher, dass wir so die gute Entwicklung auch in den kommenden Jahren weiterführen können. Ich freue mich darauf, gemeinsam mit dem Marktgemeinderat daran weiterzuarbeiten.

Hans Henninger
1. Bürgermeister

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