Liebe Leserinnen und Leser,
gerne möchte ich Ihnen unsere Gemeinde Gebsattel vorstellen – einen lebens- und liebenswerten Ort an der Tauber, der Tradition, Gemeinschaft und eine hohe Lebensqualität miteinander verbindet. Rund 1.800 Einwohnerinnen und Einwohner leben in unseren Ortsteilen Bockenfeld, Kirnberg, Pleikartshof, Rödersdorf, Speierhof, Wildenhof und Eckartshof. Jeder dieser Ortsteile hat seinen eigenen Charme und trägt zur Vielfalt sowie zum lebendigen Miteinander in unserer Gemeinde bei.
Das starke Gemeinschaftsgefühl, das Engagement vieler Ehrenamtlicher und unsere lebendige Vereinslandschaft machen Gebsattel zu einem Ort, an dem man sich gerne zu Hause fühlt. In unserer Gemeinde tut sich immer etwas – wir arbeiten kontinuierlich daran, Gebsattel weiterzuentwickeln und gleichzeitig den Charakter unseres Dorfes zu bewahren. Auch im vergangenen Jahr konnten wir wieder einige Projekte voranbringen und wichtige Schritte für die Zukunft unserer Gemeinde gehen.
Besonders erfreulich ist die Erweiterung unseres Wanderwegs „Berglesweg“. Mit vergleichsweise geringem Aufwand konnten wir einen Teil eines alten Kirchenwegs wieder aktivieren und so das Wanderangebot in unserer Umgebung erweitern. Das Erkennungszeichen des Weges ist das „Wildschwein“, das auf den Wegweisern zu finden ist. Der Naturpark Frankenhöhe hat uns bei diesem Projekt intensiv unterstützt. Zudem konnten wir einen Wanderwart gewinnen, der den gesamten Weg regelmäßig kontrolliert und dafür sorgt, dass er stets gut begehbar und in einem ordentlichen Zustand ist. Damit schaffen wir ein weiteres attraktives Angebot für Einheimische und Gäste, die unsere schöne Landschaft zu Fuß entdecken möchten.
Ein weiterer wichtiger Schritt für die Zukunft unserer Gemeinde ist der Ausbau des Glasfasernetzes. Dieses Projekt befindet sich mittlerweile auf der Zielgeraden und wird in absehbarer Zeit abgeschlossen sein. Damit schaffen wir eine moderne digitale Infrastruktur, die sowohl für unsere Bürgerinnen und Bürger als auch für unsere Betriebe von großer Bedeutung ist. Schnelles Internet ist heute ein entscheidender Standortfaktor – für Arbeiten im Homeoffice ebenso wie für Unternehmen, Schulen und viele alltägliche Anwendungen.
Darüber hinaus sollen über das Bundesförderprogramm auch die sogenannten „Grauen Flecken“ an das Glasfasernetz angeschlossen werden. Die entsprechenden Planungen laufen bereits, und wir hoffen, dass auch dieses Projekt zügig umgesetzt werden kann. Bei allen Entwicklungen dürfen auch die grundlegenden Aufgaben einer Gemeinde nicht vergessen werden. Die Planung und Unterhaltung unserer Wasser- und Abwasserversorgung gehört zu den wichtigsten Pflichtaufgaben.
Diese Infrastruktur ist für unseren Alltag unverzichtbar, verursacht jedoch auch erhebliche Kosten und erfordert eine vorausschauende Planung. Auch diese Themen begleiten uns kontinuierlich und werden bei allen zukünftigen Projekten selbstverständlich mitberücksichtigt. Ein besonderes Anliegen ist uns außerdem die Weiterentwicklung unserer Bildungs- und Betreuungseinrichtungen. Unser Kindergarten wurde umfassend renoviert und modernisiert, sodass er nun wieder beste Voraussetzungen für eine zeitgemäße und liebevolle Betreuung unserer jüngsten Gemeindemitglieder bietet.
Gleichzeitig steht die Erweiterung unserer Grundschule an, um auch künftig ausreichend Platz und gute Rahmenbedingungen für die Bildung unserer Kinder zu schaffen. Auch das gemeinschaftliche Leben in unserer Gemeinde möchten wir weiterhin aktiv stärken. Im April wird erneut unsere Müllsammelaktion „RAMA DAMA“ stattfinden. Diese Aktion haben wir im vergangenen Jahr zum ersten Mal durchgeführt – und sie war ein voller Erfolg. Zahlreiche Helferinnen und Helfer haben gemeinsam an einem Samstagvormittag unsere Umgebung von erstaunlich viel Müll befreit. Neben dem praktischen Nutzen war es auch ein schönes Gemeinschaftserlebnis.
Schließlich soll unser Gebsattel sauber bleiben. In diesem Jahr planen wir außerdem erstmals einen Dorfflohmarkt. Dieser soll Gelegenheit zum Stöbern, Austauschen und zum geselligen Miteinander bieten. Geplant sind derzeit fünf zentrale Standorte im Ort: am Rathaus, am Feuerwehrhaus, in der Weißengasse, im Schlosshof und in der Bäckergasse. Wir sind schon sehr gespannt, wie dieses neue Angebot angenommen wird.
Darüber hinaus möchten wir einen öffentlichen Bücherschrank aufstellen. Dieser soll allen Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit geben, Bücher zu tauschen, neue Lektüre zu entdecken oder bereits gelesene Bücher weiterzugeben. Der genaue Standort steht noch nicht fest – hier sollen die Gebsattlerinnen und Gebsattler selbst mitentscheiden. Die Umsetzung ist zeitnah geplant. Neben all diesen Projekten lebt unsere Gemeinde auch von ihren gewachsenen Traditionen und Treffpunkten.
Unser Schloss, das sich in Privatbesitz befindet, prägt das Ortsbild und erinnert an die lange Geschichte unseres Ortes. Auch unsere beiden Kirchen – die evangelische und die katholische Kirche – gehören zu den prägenden Bestandteilen unseres Dorflebens und sind wichtige Orte der Begegnung. Nicht zuletzt tragen auch unsere örtlichen Gastwirtschaften dazu bei, dass Gebsattel ein Ort bleibt, an dem Gemeinschaft gelebt wird. Stammtische, Feste und persönliche Begegnungen halten unsere dörflichen Traditionen lebendig und stärken den Zusammenhalt in unserer Gemeinde.
Auch in diesem Jahr stehen wieder zahlreiche weitere Projekte auf unserer Agenda, mit denen wir unsere Gemeinde weiterentwickeln und noch lebenswerter gestalten möchten. Dabei liegt uns besonders am Herzen, Bewährtes zu erhalten und gleichzeitig neue Impulse für die Zukunft zu setzen. Neben einer guten Infrastruktur bietet Gebsattel auch eine reizvolle Landschaft und viele Möglichkeiten zur Erholung.
Die Nähe zum Naturpark Frankenhöhe lädt zu Wanderungen und Radtouren ein und macht unsere Gemeinde zu einem attraktiven Ausgangspunkt für Natur- und Freizeitaktivitäten. Ich lade Sie herzlich ein, unsere schöne Gemeinde zu besuchen und Gebsattel näher kennenzulernen.
Ihre
Elli Stammler
Erste Bürgermeisterin