Bahnchaos am Freitagabend auf der Strecke zwischen Würzburg und Nürnberg. Der Grund: Gegenstände im Gleis. Teile der Trasse waren gesperrt – und das ausgerechnet am Katholikentag in Würzburg. Nun rollt der Verkehr langsam wieder an.
Über die Sperrung informierte die Bahn in einer Mitteilung. Zwischen Würzburg und Neustadt/Aisch war am Abend phasenweise kein Zugverkehr möglich. Die Bahnen fuhren nur von Würzburg bis Kitzingen und endeten dort, von Nürnberg aus war Neustadt/Aisch Endstation.
Ein Ersatzverkehr mit Bussen und Taxis wurde laut DB eingerichtet, allerdings „leider von der Kapazität begrenzt. Es wurden bereits weitere Kapazitäten bei unseren Partnern angefragt.” Mit Erfolg: Wie die Bahn in einem Update informiert, ergänzen nun weitere Fahrzeuge „sukzessive das Angebot”. In Würzburg findet zurzeit der Katholikentag statt, entsprechend ist mit einem hohen Fahrgastaufkommen zu rechnen.
Gegen 23.05 Uhr vermeldete die Bahn, dass die Strecke wieder „eingeschränkt befahrbar” sei, die Gegenstände wurden beseitigt. Mit „erheblichen Folgeverzögerungen” sei aber noch zu rechnen, weshalb der Ersatzverkehr zwischen Würzburg und Neustadt/Aisch-Bahnhof bis auf Weiteres bestehen bleibt. Die Bahn bittet darum, nicht mehr über Ansbach und Schweinfurt auszuweichen und sich vorab über die Bahnseiten zu informieren.