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Veröffentlicht am 09.03.2026 12:36

Nach VAR-Sabotage: DFB leitet Verfahren gegen Münster ein

Weil der Monitor schwarz blieb, konnte Schiedsrichter Felix Bickel ein Foul kurz vor der Pause nicht selbst überprüfen.  (Foto: Bernd Thissen/dpa)
Weil der Monitor schwarz blieb, konnte Schiedsrichter Felix Bickel ein Foul kurz vor der Pause nicht selbst überprüfen. (Foto: Bernd Thissen/dpa)
Weil der Monitor schwarz blieb, konnte Schiedsrichter Felix Bickel ein Foul kurz vor der Pause nicht selbst überprüfen. (Foto: Bernd Thissen/dpa)

Nach der mutwilligen Sabotage des Videobeweises durch einen vermummten Fan droht Zweitligist Preußen Münster eine Bestrafung durch den Deutschen Fußball-Bund. „Wegen dieses Vorfalls sowie wegen der abgebrannten Pyrotechnik wird durch den Kontrollausschuss ein Verfahren gegen Preußen Münster eingeleitet“, teilte der DFB auf dpa-Anfrage mit.

Bei der 1:2-Niederlage des Tabellen-14. gegen Hertha BSC am Sonntag hatte Schiedsrichter Felix Bickel kurz vor der Pause auf dem Monitor am Spielfeldrand ein Strafraum-Foul des Münsteraners Niko Koulis am Berliner Michael Cuisance überprüfen wollen. Der Bildschirm blieb allerdings schwarz, weil ein Preußen-Fan kurz zuvor den Netzstecker gezogen hatte. Im Münsteraner Fanblock war kurz ein Banner hochgehalten worden, auf dem zu lesen war: „Dem VAR den Stecker ziehen.“

Nach Angaben des Vereins habe es sich dabei um eine geplante Aktion gehandelt. „Der SC Preußen Münster bedauert den Vorfall und wird alles daransetzen, den oder die Täter zu identifizieren und zur Rechenschaft zu ziehen“, hieß es.

© dpa-infocom, dpa:260309-930-790695/1


Von dpa
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