Bei einem Zusammenprall zwischen einem Schulbus und einem Zug sind in Belgien vier Menschen ums Leben gekommen. Bei dem Vorfall im flämischen Ort Buggenhout zwischen Brüssel und Antwerpen starben der 49 Jahre alte Busfahrer, zwei Jugendliche im Alter von 12 und 15 Jahren und eine 27-jährige Begleitperson, wie es in einer Pressekonferenz des Krisenteams und der Gemeinde hieß. Fünf weitere Kinder wurden zunächst schwer verletzt und in kritischem Zustand ins Krankenhaus gebracht, ihr Zustand sei derzeit stabil.
Den Angaben zufolge war die Schranke am Bahnübergang geschlossen und das rote Signal leuchtete. Wie genau es zu dem Unfall kam, müsse noch genauer untersucht werden. Wie der belgischer Sender VRT berichtet, war der Zug noch einen Kilometer vom Bahnhof in Buggenhout entfernt. „Der Zug war also bereits am Abbremsen. Der Zugführer betätigte noch die Notbremse, konnte den Zusammenstoß jedoch nicht verhindern.“
Bürgermeister Geert Hermans sagte auf der Pressekonferenz: „Wir vom Krisenteam und aus der örtlichen Gemeinde sind schockiert und zutiefst getroffen von dem, was geschehen ist.“
Den Angaben nach war der Bus gegen viertel nach acht am Morgen auf dem Weg zur Schule mit sonderpädagogischer Ausrichtung. Hier würden Kinder und Jugendliche mit Verhaltens- und emotionalen Störungen sowie mit Autismus-Spektrum-Störungen unterrichtet.
Auch der belgische Premierminister Bart De Wever äußerte sich: „Ich bin zutiefst erschüttert über den schrecklichen Unfall in Buggenhout. Meine Gedanken sind bei den betroffenen Familien“, schrieb er auf X.
Auch Belgiens Innenminister Bernard Quintin drückte sein Mitgefühl aus. „Meine Gedanken gelten den Opfern und ihren Angehörigen. Ich wünsche den Verletzten viel Kraft“, schrieb er auf der Plattform X. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen schrieb: „Heute trauert Europa mit Belgien.“
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