Wochen- oder sogar monatelang nur von der Seitenlinie aus zugucken: Verletzungspausen sind nicht nur für Profis ziemlich ärgerlich, sondern auch für Hobby-Fußballerinnen und -Fußballer.
Die gute Nachricht: Sie können einiges dafür tun, um typischen Fußballverletzungen etwa an Kreuzband und Meniskus vorzubeugen - und zwar durch gezieltes Training.
Denn: „Viele schwere Knieverletzungen im Fußball passieren nicht durch Fouls, sondern durch abruptes Abstoppen, Landungen nach Sprüngen oder schnelle Richtungswechsel“, sagt Prof. Frank Hildebrand, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU). Besonders kritisch wird es, wenn das Bein in diesen Situationen nach innen abknickt, also in eine X-Bein-Stellung findet. Sie belastet das Kniegelenk stark.
Sportlerinnen und Sportler können aber vermeiden, dass das Knie in diese ungünstige Position gerät - und zwar, indem sie auf die richtigen Übungen setzen. Die Deutsche Kniegesellschaft, die Teil der DGOU ist, hat mit „Stop X“ ein kostenloses Trainingsprogramm entwickelt, das zum Aufwärmen ins Mannschaftstraining eingebaut werden kann. Man kann es aber auch individuell zu Hause durchführen.
Was genau Hobby-Kickerinnen und -Kicker trainieren sollten - und wie:
Ob beim Training oder während des Matches: Auf einmal schießt doch ein starker Schmerz ins Knie, womöglich begleitet von einem Knacken oder Knallen? Dann verrät die PEACE-Regel, worauf es in den ersten drei Tagen ankommt:
Was genau wie schwer verletzt ist, kann nur ein Arzt oder einer Ärztin beurteilen. Gerade bei starken Schmerzen oder wenn Auftreten unmöglich ist, sollte man die Verletzung unbedingt abklären lassen.
Ab Tag vier nach der Verletzung kommt die LOVE-Regel ins Spiel:
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