Tradition statt Kommerz – Nikolaustreffen im Allgäu | FLZ.de | Stage

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Veröffentlicht am 29.11.2025 04:02

Tradition statt Kommerz – Nikolaustreffen im Allgäu

Beim internationalen Nikolaus-Treffen im Allgäu zeigen Bischöfe in Rot, dass sie mehr sind als nur die Vorbilder des Santa Claus. (Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa)
Beim internationalen Nikolaus-Treffen im Allgäu zeigen Bischöfe in Rot, dass sie mehr sind als nur die Vorbilder des Santa Claus. (Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa)
Beim internationalen Nikolaus-Treffen im Allgäu zeigen Bischöfe in Rot, dass sie mehr sind als nur die Vorbilder des Santa Claus. (Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa)

Dutzende Nikolaus-Darsteller sind zum traditionellen internationalen Treffen ins Allgäu gekommen. Nach Angaben des Organisators Franz Horn zieht die Veranstaltung regelmäßig auch Nikolaus-Mimen aus dem Ausland an. So seien bereits Teilnehmer aus der Schweiz, Österreich, Frankreich, Italien oder auch den Niederlanden und Belgien gekommen.

Heilige aus ganz Europa

Mit dem Treffen soll an die Bedeutung des Heiligen Nikolaus erinnert werden - insbesondere in Abgrenzung zur Kommerzialisierung mit dem amerikanischen Weihnachtsmann Santa Claus. Daher treten die Darsteller in Missen-Wilhams (Landkreis Oberallgäu) natürlich mit historischem Bischofskostüm samt Mitra auf.

Der Kinderbrauch um den Nikolaus soll dadurch auch wieder stärker in den Gemeinden verwurzelt werden. Zudem soll das Treffen dem Austausch der Nikolaus-Darsteller dienen.

Die Legende des Heiligen Nikolaus, der in der Nacht zum 6. Dezember in den Häusern Geschenke für die Kinder verteilt, geht auf Nikolaus von Myra zurück, der im dritten und vierten Jahrhundert im Gebiet der heutigen Türkei lebte.

© dpa-infocom, dpa:251129-930-356937/1


Von dpa
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