13-Jährige stirbt bei Busunfall in München - Ermittlungen | FLZ.de | Stage

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Veröffentlicht am 01.02.2026 09:43, aktualisiert am 01.02.2026 12:55

13-Jährige stirbt bei Busunfall in München - Ermittlungen

Die Feuerwehr war am späten Nachmittag vor Ort. (Foto: Stefan Puchner/dpa)
Die Feuerwehr war am späten Nachmittag vor Ort. (Foto: Stefan Puchner/dpa)
Die Feuerwehr war am späten Nachmittag vor Ort. (Foto: Stefan Puchner/dpa)

Es ist ein tragisches Unglück: Bei einem Unfall mit einem Münchner Linienbus ist ein 13-jähriges Mädchen am Wochenende ums Leben gekommen. Sechs Menschen seien verletzt worden, der Busfahrer darunter schwer, sagte ein Polizeisprecher. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren. 

Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) sagte in einem Video auf seinem Instagram-Kanal, die Ursache sei ein medizinischer Notfall des Fahrers. Er berief sich dabei auf die Einsatzleitung und den Chef der Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG).

Ungebremst gegen eine Hauswand

Ein 38 Jahre alter Fahrer war am Samstagnachmittag mit dem Bus von einer Straße im Osten Münchens abgekommen. Daraufhin sei das Fahrzeug gegen die Hauswand eines Gebäudes der Stadtwerke München gefahren, sagte ein Polizeisprecher. Dieter Reiter sprach von einem ungebremsten Aufprall.

Mädchen wird zum Teil aus dem Bus geschleudert

Die 13-Jährige habe auf dem Platz hinter dem Busfahrer gesessen, sagte ein Polizeisprecher. Durch die Wucht des Aufpralls sei sie zum Teil aus dem Seitenfenster gegen die Hauswand geschleudert worden. Sie starb noch vor Ort.

Der Busfahrer sei schwer verletzt worden, hieß es. Lebensgefahr bestehe nicht. Vier Mädchen im Alter von 7, 11, 12 und 15 sowie eine 44-Jährige hatten demnach leichte Verletzungen erlitten. Die Polizei hatte die Zahl der Verletzten am Sonntag korrigiert.

Oberbürgermeister und MVG-Chef in Gedanken bei den Angehörigen

Reiter zeigte sich in seinem Video betroffen. „Meine Gedanken sind bei den Eltern und den Angehörigen und Freunden des jungen Mädchens“. Er wünschte den Verletzten zudem gute Besserung: „Ich hoffe sehr, dass sie alle wieder vollständig gesund werden.“

Auch der Chef der MVG äußerte seine Betroffenheit: „Wir sind tief bestürzt über den tragischen Unfall. Unsere Gedanken und unser Mitgefühl gelten zuerst der Familie und Freunden des verstorbenen Mädchens und allen Verletzten.“

Kriseninterventionsteam betreut Angehörige

Die Feuerwehr war mit zahlreichen Einsatzkräften am Unfallort. Hilfskräfte des Zentralen Psychologischen Dienstes der Polizei (ZPD) und des Kriseninterventionsteams (KIT) betreuten die Angehörigen sowie die Einsatzkräfte. Die Polizei schätzt den Schaden auf mehrere Tausend Euro. Eine genaue Summe konnten die Ermittler bislang nicht nennen.

© dpa-infocom, dpa:260201-930-625985/2


Von dpa
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