143 Autos soll ein 35-Jähriger in der schwäbischen Stadt Nördlingen (Landkreis Donau-Ries) zerkratzt und damit einen Schaden von rund 450.000 Euro verursacht haben. Nun sitzt der mutmaßliche Serientäter in Untersuchungshaft, wie die Polizei mitteilte. Ein Großteil der Taten geschah den Angaben zufolge 2024 zwischen Juli und September. Weitere Autos soll der Mann im Mai dieses Jahres beschädigt haben.
Der 35-Jährige soll zunächst keine verwertbaren Spuren an den Tatorten hinterlassen haben, hieß es. Erst mit der Zeit habe sich der Verdacht gegen den Mann ergeben. Dabei überwachten auch Beamten in Zivil den Verdächtigen. „Gerade bei Sachbeschädigungen, die scheinbar zufällig und ohne klar erkennbares Muster erfolgen, ist Durchhaltevermögen gefragt“, sagte der Dienstleiter der Polizeiinspektion Nördlingen, Andreas Schröter, zu den Ermittlungen. Die Polizei ermittelte den Angaben zufolge mehr als ein Jahr zu dem Täter. Dabei gingen auch mehrere Zeugenhinweise bei den Beamten ein.
© dpa-infocom, dpa:250829-930-972919/1