Der TSV 1860 München hofft vor dem Heimspiel der 3. Liga gegen Aufstiegsanwärter Energie Cottbus auf Rückkehrer Patrick Hobsch. Der Stürmer hatte zuletzt wegen einer Geldsperre gefehlt - prompt setzte es für die „Löwen“ in Osnabrück eine 0:1-Niederlage. TSV-Trainer Patrick Glöckner vermutet, dass die Fußballer aus der Lausitz „einen gehörigen Respekt“ vor dem Stürmer haben. Mit einem Erfolg über den Aufsteiger und Tabellenzweiten kann 1860 einen großen Schritt zum Klassenverbleib schaffen.
Der Coach führte aus, dass die Rückkehr von Hobsch das Spiel der Sechziger verändere und gefährlicher mache. „In der Box ist Hobschi einer der Besten der Liga.“ Der 30-jährige Angreifer werde im Heimspiel am Samstag (14.00 Uhr/BR/RBB/MagentaSport) im ausverkauften Grünwalder Stadion in der Startelf stehen, verriet Glöckner einen Tag vor der Partie.
Die Cottbuser von Coach Claus-Dieter „Pele“ Wollitz waren vor dieser Saison von der Regionalliga in die 3. Liga zurückgekehrt und überraschen auf dem aktuell zweiten Tabellenrang. „Cottbus spielt eine grandiose Saison. Das war nicht vorherzusehen“, lobte Glöckner. „Es freut mich, dass die Jungs als Aufsteiger so performen. Es freut mich auch für Pele.“
Dennoch glauben die Münchner an ihre Chance. „Unsere Art und Weise, wie wir defensiv verteidigen und offensiv die Chancen herausspielen, das ist schonmal eine gute Nummer“, sagte Glöckner. „Du kannst in der Liga zu jedem Zeitpunkt jeden Gegner schlagen. Warum sollten wir uns verstecken? Wir gehen mit breiter Brust raus.“
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