Ansbacher Felix Straub schiebt Viererbob zum Startrekord | FLZ.de | Stage

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Veröffentlicht am 29.01.2024 07:00

Ansbacher Felix Straub schiebt Viererbob zum Startrekord

Schön den Kopf einziehen heißt es für die Anschieber von Francesco Friedrich. (Foto: Robert Michael/dpa)
Schön den Kopf einziehen heißt es für die Anschieber von Francesco Friedrich. (Foto: Robert Michael/dpa)
Schön den Kopf einziehen heißt es für die Anschieber von Francesco Friedrich. (Foto: Robert Michael/dpa)

Bereits seinen dritten Weltcup-Sieg feierte der Ansbacher Felix Straub als Anschieber im von Francesco Friedrich (BSC Sachsen Oberbärenburg) gesteuerten Viererbob in Norwegen.

Der ehemalige Leichtathlet wurde für den Wettbewerb in Lillehammer wieder ins Team geholt und enttäuschte den vielfachen Weltmeister an den Steuerseilen nicht. Außerdem an Bord waren Thorsten Margis und Alexander Schüller (beide SV Halle).

Auf der Olympia-Bahn von 1994 legte Friedrich mit einem neuen Startrekord (4,89 Sekunden) sowie einem Bahnrekord in 49,74 Sekunden den Grundstein für den dritten Saisonsieg. Der große Rivale Johannes Lochner (BC Stuttgart Solitude) fuhr eine Zehntelsekunde langsamer und konnte auch im zweiten Durchgang den knappen Rückstand nicht mehr aufholen. Denn das Friedrich-Team verbesserte den Startrekord nochmals. Im Ziel fehlten zwei Hundertstel zur Egalisierung der Bestzeit aus dem ersten Lauf. 22 Hundertstel betrug der Vorsprung am Ende. Außerdem erreichte der Sieger mit 135,24 km/h auch die Tages-Höchstgeschwindigkeit.

19 Vierer-Schlitten aus elf Nationen wurden für den abschließenden Wettbewerb hergerichtet. Rang drei ging an die Mannschaft von Brad Hall (Großbritannien).

Bereits die sechste Medaille

Für Straub war es insgesamt die sechste Weltcup-Medaille. Das große Ziel ist in diesem Jahr die Weltmeisterschaft im Februar in Winterberg.

„Wir haben uns vorgenommen, den Startrekord hier zu brechen und sind jetzt natürlich sehr zufrieden. Wir haben mit der 4,87 geliebäugelt, dann war es die 4,89, also mussten wir noch mal etwas Gas geben – im zweiten Lauf hat's geklappt“, so Friedrich.


Alexander Keck
Alexander Keck
Der noch in Vor-Internetzeiten der FLZ zugelaufene Schwarzwälder hat im Verlauf von fast drei Jahrzehnten die fränkischen Merkwürdigkeiten, die in Ohrmuscheln (Allmächd!) und auf Esstellern (Saure Zipfel!) landen schätzen gelernt. Nur die im Vergleich zu Spätzle stets zu breiigen Knödel mag der Schwabe nicht. Das Schreiben über Sport dagegen immer noch sehr - gerne auch abseits des Mainstreams.
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