Auftakt in Wilburgstetten: Feuerwehren üben für Ernstfall | FLZ.de | Stage

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Veröffentlicht am 17.09.2024 18:00

Auftakt in Wilburgstetten: Feuerwehren üben für Ernstfall

Mit Atemschutzgeräten suchten die Feuerwehrleute in den Lagerhallen nach den zehn Vermissten. Parallel dazu wurde ein Löschangriff von den verschiedenen Feuerwehren aufgebaut. (Foto: Tizian Gerbing)
Mit Atemschutzgeräten suchten die Feuerwehrleute in den Lagerhallen nach den zehn Vermissten. Parallel dazu wurde ein Löschangriff von den verschiedenen Feuerwehren aufgebaut. (Foto: Tizian Gerbing)
Mit Atemschutzgeräten suchten die Feuerwehrleute in den Lagerhallen nach den zehn Vermissten. Parallel dazu wurde ein Löschangriff von den verschiedenen Feuerwehren aufgebaut. (Foto: Tizian Gerbing)

Am Samstag gab es für die Feuerwehr einen Großeinsatz auf dem Gelände der Holzfirma Rettenmeier. Was wie ein Ernstfall begann, entpuppte sich als vorbereitete Übung: Zehn vermeintlich vermisste Personen und eine brennende Lagerhalle stellten die Ausgangslage dar, mit der die Einsatzkräfte konfrontiert waren.

Insgesamt 150 Feuerwehrleute aus den acht Feuerwehren Wilburgstetten, Mönchsroth, Rühlingsstetten, Greiselbach, Diederstetten, Weiltingen, Illenschwang und Dinkelsbühl waren an der Übung auf dem Gelände bei Wilburgstetten beteiligt. Die Herausforderung: Personenrettung und Brandbekämpfung.

Löschwasser aus der Wörnitz und engagierte Jugendliche

Die vermeintlich vermissten Personen, gespielt von Mitgliedern der Kinder- und Jugendfeuerwehren, mussten zuerst auf dem Firmengelände gefunden und in Sicherheit gebracht werden. Parallel zur Personenrettung wurde mit der Brandbekämpfung in der Lagerhalle begonnen.

Die Feuerwehr Greiselbach war für die Löschwasserentnahme aus der nahe gelegenen Wörnitz zuständig. Gepumpt wurde das Wasser durch unterirdisch verlegte Rohrleitungen unter der angrenzenden Bundesstraße. So kann bei einem Brandfall dort der Verkehr weiter rollen.

Gute Zusammenarbeit der Feuerwehren

Veranstaltet wurde die Übung auf dem Gelände der Holzfirma Rettenmeier. Aufgrund der hohen Brandlast, die das dort gelagerte Material birgt, wurde es als realistisches Übungsszenario ausgewählt. Dies erklärte Kreisbrandmeister Jürgen Schmaus, der für den Einsatz verantwortlich war. „Die Zusammenarbeit der verschiedenen Wehren hat hervorragend funktioniert“, stellte Schmaus im Anschluss fest.

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Auch Kreisbrandrat Thomas Müller zeigte sich zufrieden mit dem Verlauf der Übung. Er betonte, dass solche Einsatzszenarien wichtig sind, um für den Ernstfall gewappnet zu sein. Besonders dankte er den Führungskräften der Kreisbrandinspektion, die zahlreich erschienen waren.

Er hob die gute Zusammenarbeit hervor. „Der gesamte Landkreis ist hier heute vertreten“, bemerkte Müller und unterstrich damit den hohen Stellenwert der Übung.

Vermittlung zwischen Landratsamt und Feuerwehren

Auch Landrat Dr. Jürgen Ludwig war vor Ort und zeigte sich zufrieden mit dem Ergebnis der Übung. Für ihn war das Ziel erreicht: „Es ist eine schöne Tradition, dass wir uns nach den Übungen immer wieder treffen“, betonte Ludwig.

Er freute sich über das Engagement der Teilnehmer. Ein weiterer wichtiger Punkt für den Landrat war die Verbindung zwischen den Feuerwehren und dem Landratsamt. „Auch das Landratsamt ist für die Feuerwehren da“, betonte er und verwies auf die anwesenden Vertreter des Sachgebiets 31 im Landratsamt (Sicherheit und Brandschutzangelegenheiten) sowie die Leiterin der Führungsgruppe Katastrophenschutz.

Mit Stolz wies Ludwig auf die Zahl der 11.000 aktiven Feuerwehrmännern und -frauen im Landkreis hin. Zum Abschluss der Veranstaltung eröffnete er offiziell die diesjährige Aktionswoche der Feuerwehren im Landkreis Ansbach.

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