Nach einem Feuer in einer Unterkunft für Menschen ohne Obdach in München hat die Polizei Bewohner wegen des Verdachts der schweren Brandstiftung vorläufig festgenommen. In einem Zimmer der mehrstöckigen Unterkunft war eine Matratze in Brand geraten, der Schaden beläuft sich auf mehrere Zehntausend Euro, wie die Polizei mitteilte. Verletzt wurde niemand, wegen der Rauchentwicklung mussten die Bewohner das Gebäude jedoch vorübergehend verlassen.
Nach ersten Ermittlungen verhärtete sich laut Polizei der Verdacht gegen einen 30 Jahre alten Bewohner. Der Verdächtige leistete bei seiner Festnahme erheblichen Widerstand und wurde in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht.
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