Seinen Chefsessel im Rathaus von Hagenbüchach behält David Schneider, der für die WIR-Liste antrat. Er setzte sich mit 60,6 Prozent der Stimmen gegen seinen Mitstreiter Andreas Weghorn (Hagenbüchach-Gemeinsam bewegen) durch, der 39,4 Prozent errang.
Der 59-jährige Amtsinhaber ist seit 2008 Bürgermeister und freut sich riesig über den Sieg und eine weitere Amtszeit. Er sieht sich und seine Arbeit bestätigt. Die Wiederwahl sporne an, sich immer mehr ins Zeug zu legen. 560 Stimmen konnte Schneider einfahren. Das sieht er als Zeichen, dass die Bürgerinnen und Bürger mit seiner Arbeit zufrieden sind. Gefeiert wurde mit der ganzen Familie im Sportheim.
Andreas Weghorn war in der Kommunalpolitik vor seiner Nominierung noch nicht aktiv gewesen, wird aber im neuen Gemeinderat sein, in den er gewählt wurde. Der 45-Jährige bekam 362 Stimmen. „Ich hätte mit 400 gerechnet”, räumt er ein. Leider habe er sie knapp verfehlt. Er war am Wahltag bei der Feuerwehr und beim Wahlfrühschoppen. Auch wenn das Ergebnis anders ausgefallen sei als erhofft, wolle er sich weiter konstruktiv engagieren.
Im Gemeinderat ist die CSU (26 Prozent) mit drei Sitzen sowie Matthias Jung, Tobias Weiskirchen und Bernd Weghorn vertreten. Für SPD/Grüne (8,2 Prozent) schaffte es Heidrun Frenkler in das Gremium. Für WIR, mit 41,4 Prozent die stärkste Gruppierung, sitzen am Ratstisch Manuela Wurm, Daniel Sperr, Dagmar Ludwig, Adrian Strauß und Norbert Weiß. Die HGB, die 24,3 Prozent holt, ist mit Andreas Weghorn, Susanne Sprenger und Joachim Just am Start. Die Wahlbeteiligung lag bei 75,1 Prozent.