Prominenter Neuzugang für die Fußball-Kreisliga: Christoph Hasselmeier, zuletzt Trainer bei der SpVgg Ansbach, wechselt in den Spielerkader der SG Sachsen/Windsbach.
„Ich bin fit und möchte einfach noch eine Weile mit meinen Freunden in Sachsen spielen. Die haben jetzt lange auf mich gewartet“, sagt Hasselmeier.
Der 32-Jährige wohnt in Sachsen, der FCS ist sein Heimatverein, zu dem er eine besondere Verbindung pflegt. Dort nahm seine Karriere ihren Anfang, die ins Nachwuchsinternat des FC Bayern München, zur SpVgg Greuther Fürth und dann zur SpVgg Ansbach führte. Bei den nullneunern war Hasselmeier seit 2010 als Spieler aktiv, übernahm dann den Trainerposten und führte das Team 2022 in die Regionalliga.
Vor wenigen Wochen übergab Hasselmeier mit Verweis auf berufliche und familiäre Verpflichtungen das Cheftraineramt an Niklas Reutelhuber, ist aber als Sportlicher Leiter weiterhin in einer wichtigen Position für die SpVgg Ansbach aktiv.
Sein letztes Ligaspiel für die Ansbacher absolvierte Hasselmeier in der Bayernliga im März 2022 gegen den FC Eintracht Bamberg und kassierte dabei als Innenverteidiger eine Gelb-Rote Karte.
Bei der SG Sachsen/Windsbach ergibt sich damit eine interessante Konstellation, denn auch der neue Trainer Nicolas Müller hat eine Vergangenheit bei der SpVgg Ansbach. Der 33-Jährige war einst gemeinsam mit Hasselmeier Spieler bei den Ansbachern und trainierte bis zum Sommer die U19.
Verstärkung kann die SG Sachsen/Windsbach gut gebrauchen. Der Aufsteiger steht zur Winterpause auf dem zwölften Tabellenplatz, der die Abstiegsrelegation bedeutet. Das nächste Ligaspiel für die SG Sachsen/Windsbach steht für Mitte März im Spielplan.