Das gibt es Neues zu den Schüssen der Polizei am Bad Windsheimer Bahnhof | FLZ.de | Stage

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Veröffentlicht am 30.10.2024 18:00

Das gibt es Neues zu den Schüssen der Polizei am Bad Windsheimer Bahnhof

Großeinsatz von Polizei und Rettungskräften am Bahnhof in Bad Windsheim im April: Ein Mann bedrohte die Beamten mit einer Waffe. Deshalb schossen die Ordnungshüter. (Archivbild: Bastian Lauer)
Großeinsatz von Polizei und Rettungskräften am Bahnhof in Bad Windsheim im April: Ein Mann bedrohte die Beamten mit einer Waffe. Deshalb schossen die Ordnungshüter. (Archivbild: Bastian Lauer)
Großeinsatz von Polizei und Rettungskräften am Bahnhof in Bad Windsheim im April: Ein Mann bedrohte die Beamten mit einer Waffe. Deshalb schossen die Ordnungshüter. (Archivbild: Bastian Lauer)

Die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth hat Anklage gegen den Mann erhoben, der sich am 5. April in Bad Windsheim auf dem Bahnhofsvorplatz mit einem Autoverkäufer traf und ihn dann mit Pfefferspray attackierte. Der Betreffende ist inzwischen wegen einer psychischen Krankheit im Bezirkskrankenhaus untergebracht.

Großeinsatz am Bahnhof in Bad Windsheim: Ein Mann hatte Polizeibeamte mit einer Waffe bedroht und wurde deshalb angeschossen. Während der Erstversorgung des Schwerverletzten vor Ort diente eine Plane zum Schutz vor neugierigen Blicken.  (Foto: Bastian Lauer)

Polizei schießt auf Mann: Großeinsatz am Bahnhof Bad Windsheim

Die Beamten wollten einen Streit schlichten. Als einer der Beteiligten zu einer Waffe griff, schoss die Polizei. Der 31-Jährige wurde schwer verletzt.

Die Staatsanwaltschaft erhebt beim Landgericht Nürnberg-Fürth Anklage wegen versuchten schweren Raubes, gefährlicher Körperverletzung und Bedrohung, informierte Pressesprecherin Oberstaatsanwältin Heike Klotzbücher auf Nachfrage. Damit geht ihre Behörde davon aus, dass der Mann das Auto nicht kaufen wollte, sondern vorhatte, es zu stehlen. Klotzbücher rechnet damit, dass das Landgericht in den nächsten Wochen darüber entscheidet, ob es die Anklage zur Verhandlung zulässt.

Mit der Attacke begann das Drama im April aber erst

Mit der Pfefferspray-Attacke hatte das Drama im April aber erst begonnen: Der attackierte Autoverkäufer konnte noch die Polizei rufen und bei deren Eintreffen ging der Mann, der sich als Autointeressent ausgegeben hatte, mit Waffe in Anschlag auf die Beamten zu. Die Polizei machte von ihrer Schusswaffe Gebrauch und traf den Mann, der schwer verletzt ins Krankenhaus eingeliefert wurde.

Ob die Reaktion der Polizei angemessen war, wird in einem eigenen Verfahren geklärt, das noch anhängig ist. Klotzbücher rechnet aber auch in diesem Verfahren in den nächsten vier Wochen mit Ergebnissen.


Ulli Ganter
Ulli Ganter
Redakteurin
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