In der Nacht zum Mittwoch besteht voraussichtlich zwischen Westen und Nordwesten ein erhöhtes Risiko für Glatteis auf den Straßen und Gehwegen. „Das genaue Gebiet sowie die Verbreitung sind recht unsicher, jedoch könnte in etwa die Region vom Emsland bis zum Weserbergland betroffen sein“, erklärt Meteorologe Fabian Chow vom Deutschen Wetterdienst in Offenbach.
Laut den Prognosen ziehen die nunmehr überwiegend in Schnee übergegangenen Niederschläge am Mittwoch nach Norden ab und es ist weitestgehend trocken. „Auch die Bewölkung lässt sich zu einigen Auflockerungen ermuntern“, sagt der Meteorologe.
Bei den Temperaturen gibt es weiterhin deutliche Unterschiede: Im Westen können tagsüber Höchsttemperaturen von knapp zweistelligen Werten erreicht werden, während es im Norden frostig bleibt.
Am Donnerstag bleibt es im Norden bei Schneefall und Dauerfrost winterlich. Im Südwesten ist es mild und zumeist trocken, nur vereinzelt regnet es.
Dass das Wetter in Deutschland seit längerem zweigeteilt ist, hat nach Angaben des DWD mit Hoch „Daniel“ über Skandinavien zu tun, das sich als ein Dauerbrenner entpuppt.
Aussichten auf milderes Wetter im Nordosten gibt es ab Freitag. Dann wird Hoch „Daniel“ nach Osten abgedrängt und es kommt etwas mildere Luft an - der Dauerfrost verabschiedet sich größtenteils.
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