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Veröffentlicht am 07.03.2024 18:32

Die Hauptstraße in Heilsbronn wird neu gestaltet

Wo das neue Granitpflaster des Heilsbronner Marktplatzes endet, beginnt die ziemlich ramponierte Hauptstraße. (Foto: Eckard Dürr)
Wo das neue Granitpflaster des Heilsbronner Marktplatzes endet, beginnt die ziemlich ramponierte Hauptstraße. (Foto: Eckard Dürr)
Wo das neue Granitpflaster des Heilsbronner Marktplatzes endet, beginnt die ziemlich ramponierte Hauptstraße. (Foto: Eckard Dürr)

Die Bürgerschaft und der Stadtrat haben fast deckungsgleiche Vorstellungen davon, wie die Hauptstraße in Heilsbronn einmal aussehen soll. Dieses Ergebnis brachte die Bürgerbeteiligung am Planungsprozess, die nach Ansicht von Bürgermeister Dr. Jürgen Pfeiffer „toll gelaufen“ ist. Ein kontroverses Thema in der jüngsten Ratssitzung war das Thema Parken.

Von Teilnehmern der Bürgerbeteiligung sei unter anderem eingebracht worden, das Parken stärker zu reglementieren. Etwa durch eine „Bewirtschaftung“, also Parkgebühren, und eine konsequente Überwachung auch in den Abendstunden und an Wochenenden.

Mit Automaten gegen Dauerparker vorgehen

Das griff Wolfgang Prager (FW) auf und regte an, die Kosten für Parkscheinautomaten zu ermitteln. Mit Parkgebühren könnte man Dauerparker wirksam ausschließen, aber zugleich den Besuchern der Innenstadt mit Autos Flexibilität anbieten.

Bei Automaten mit „Brötchentaste“ könnte man das Parken für den schnellen Einkauf kostenlos anbieten und andererseits verhindern, dass Autofahrer die Parkscheibe nachstellen müssen. Etwa für Arztbesuche seien manchmal zwei bis drei Stunden zu veranschlagen. Prager meinte, drei Automaten aufzustellen, würde ausreichen.

Günther Brendle-Behnisch (ÖDP) sprach sich gegen eine Bewirtschaftung der Parkplätze aus. Man wolle doch, dass Menschen in die Innenstadt kommen. Wenn irgendwann mal wieder mehr Geschäfte angesiedelt seien, wäre kostenloses Parken in der ersten halben Stunde nicht ausreichend. Er plädierte ferner gegen Längsparkplätze, weil Radfahrer von sich plötzlich öffnenden Autotüren gefährdet werden könnten. Manfred Huber (CSU) erachtete Parkscheinautomaten in der Anschaffung und Wartung als zu teuer. Die Parkdisziplin in der Innenstadt habe sich durch die im vergangenen Herbst eingeführte Überwachung verbessert, die Geschäftsleute seien inzwischen „sehr zufrieden“.

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Schilder an den Toren genügen

Eine stärkere Beschilderung der Verkehrsregelungen, wie von Bürgern gewünscht, lehnte Peter Stemmer (FW) ab. Es genügten Schilder an den beiden Toren, die auf die Geschwindigkeit und Parkregelung im gesamten Innenstadtbereich hinweisen. Vor einigen Jahren seien 67 Schilder abmontiert worden, erinnerte er.

Wie Fachbereichsleiter Christ berichtete, kamen aus der Bürgerschaft unter anderem Vorschläge zu Abstellanlagen für Fahrräder, zur öffentlichen Nutzung des Biergartens am Gasthaus „Anker“, zum barrierefreien Zugang zur Sparkasse sowie zur Gestaltung der Einmündungen von Münsterplatz und Pfarrgasse. Auch in Zukunft könnten Bürgerinnen und Bürger noch Vorschläge einbringen. Er kündigte an, dass der beauftragte Planer in den kommenden Monaten eine endgültige Planung erarbeiten werde und die Ausschreibung im Herbst erfolgen könnte. Im nächsten Jahr sei dann mit der Neugestaltung der Hauptstraße zu rechnen.

Auf Bitte der Projektgruppe Handel, Gewerbe und Gastronomie lässt die Stadtverwaltung die provisorisch angelegten Parkplätze in der Hauptstraße erneut markieren. Laut Christ hat der Bauhof nochmals schadhafte Stellen im Asphalt ausgebessert. Den Übergang zwischen Hauptstraße und Marktplatz in der Höhe anzupassen, hält er hingegen für nicht angemessen. Dafür müsste die Straße eine Woche lang gesperrt werden.


Von Eckard Dürr
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