Gleich zwei Gesprächstermine mit OB-Kandidaten hatten die Bewohnerinnen und Bewohner der Diakoneo-Wohnstätte in der Erlbacher Straße 78. Das Ziel: persönliches Kennenlernen und Austausch, wie Elke Gaimann von Diakoneo mitteilt.
Oberbürgermeister Dr. Markus Naser (FRV) und der OB-Kandidat der SPD, Christoph Rösch, nahmen gemeinsam einen Termin wahr, CSU-Kandidat Florian Vogel hatte sich schon zuvor mit der Gruppe getroffen – „aufgrund eines anderweitigen Termins”, wie in der Mitteilung zu lesen ist.
Eingeladen hatte die Bewohnervertretung von Diakoneo Wohnen Rothenburg. Der Mehrzweckraum sei gefüllt gewesen und alle Bewohnerinnen und Bewohner warteten „gespannt auf die Antworten zu den bereits vorher gesammelten Fragestellungen”.
Neben Fragen zum Thema Fortbewegung und Verkehr ging es unter anderem auch um das Thema Krankenhaus und die gesundheitliche Versorgung vor Ort. Hier würden Unsicherheiten ausgelöst. Ebenfalls Thema: „Was passiert mit den vielen leerstehenden Geschäften in der Altstadt?” Die Bewohnerinnen und Bewohner von Diakoneo wünschen sich ein Elektrofachgeschäft, ist weiter zu lesen.
Ein „weiteres wichtiges Thema war die Inklusion, Teilhabe und die Barrierefreiheit”. In der Altstadt stellten Unebenheiten und das Kopfsteinpflaster sowohl Rollstuhlfahrende als auch Personen mit Rollatoren und weiteren körperliche Einschränkung „vor große Herausforderungen und Gefahren”. Die Kneipp-Anlage sei für Menschen mit Einschränkungen nicht erreichbar, das sei schade. Ein Inklusionscafé „befürworten alle, denkbar wäre das Bahnhofsgebäude”, heißt es in der Mitteilung von Diakoneo.
Die Veranstaltung „gestaltete sich sehr lebendig, die Kandidaten antworteten in leichter Sprache und signalisierten Bereitschaft, die eingebrachten Themen im Rahmen ihrer Möglichkeiten, umzusetzen”. Einige Fragestellungen hätten allerdings aufgrund der eingeschränkten Zeit nicht beantwortet werden können. Zum Abschluss bedankte sich die Bewohnervertretung für das Erscheinen der drei OB-Kandidaten und „wünschte ihnen eine gute Wahl”.