Ein wildes Hin und Her sahen die Zuschauer in Hofstetten. Dabei gab der FVU zwei sichere Führungen her, konnte das Spiel in der Schlussphase aber doch noch für sich entscheiden.
Dabei starteten die Gäste alles andere als gut in die Partie, denn bereits nach zwei Minuten zeigte Schiedsrichter Cristian Ciolacu (Bayern München) nach einem geringen Kontakt von Nando Steinmüller gegen einen Stürmer der Sportfreunde auf den Punkt. Martin Böttcher ließ sich die Chance nicht entgehen und verwandelte unten links. Der FVU zeigte sich jedoch nicht geschockt. Uwe Bößendörfer setzte sich nur fünf Minuten später über die linke Seite durch und fand im Strafraum Noah Steinmüller, der zum Ausgleich vollenden konnte.
Nach dem Hallo-Wach-Moment für beide Teams konzentrierte man sich jeweils vermehrt auf die Defensive. Auf beiden Seiten kam es zwar immer wieder zu Tor-Abschlüssen, die die beiden Schlussmänner allerdings nicht unter Bedrängnis setzen konnten.
Kurz nach der Pause sorgte der FVU durch einen Doppelschlag für die vermeintlich sichere Führung. In der 51. Minute konnte Luke Preen nach Vorlage des eingewechselten Stefan Bauer auf das Tor zulaufen und zur Führung vollstrecken. Nur eine Minute später war es Stefan Bauer, der eine Flanke von links per Kopf genau ins lange Eck setzte. Die Sportfreunde ließen sich jedoch nicht hängen und schlugen zwei Minuten später zurück. Nicolae Maracine kam durch einen geblockten Befreiungsschlag des FVU an den Ball, ließ FVU-Torhüter Thomas Leßner aussteigen und verkürzte auf 2:3.
Dennoch war der FVU mit der Führung im Rücken besser im Spiel. Für die vermeintliche Vorentscheidung sorgte wenig später Preen, der nach starker Vorarbeit von Noah Steinmüller den vierten Treffer des FVU erzielte. Ein erneutes Geschenk des FVU ließ Hofstetten in die Partie zurückkommen. Einen Eckball faustete Leßner gegen die Hinterkopf von Marcel Scherer und landete zum Anschlusstreffer hinter der Linie. Nur fünf Minuten später ließ ein Missverständnis zwischen FVU-Abwehr und Torhüter Leßner Martin Böttcher an den Ball kommen, der zum Ausgleich einschieben konnte.
Obwohl die Heimelf nun obenauf war, zeigten die Uffenheimer tolle Moral und schlugen zurück. Bei einer Freistoßflanke von Uwe Bößendörfer zeigte Stefan Bauer erneut seine Kopfallqualitäten und konnte am zweiten Pfosten einnicken. Als die Heimelf in den Schlussminuten alles nach vorne warf, fuhr der FVU den entscheidenden Konter. Luke Preen legte im richtigen Moment quer und Stefan Bauer setzte den Schlusspunkt unter eine Partie, die den Beteiligten noch lange im Kopf bleiben wird. schur
Torfolge: 1:0 Martin Böttcher (3. Minute, Foulelfmeter), 1:1 Noah Steinmüller (8.), 1:2 Luke Preen (51.), 1:3 Stefan Bauer (52.), 2:3 Nicolae Maracine (54.), 2:4 Preen (64.), 3:4 Marcel Scherer (70., Eigentor), 4:4 Böttcher (80.), 4:5 Bauer (85.), 4:6 Bauer (90.).
Eine verdiente Heimniederlage handelte sich Fortuna Neuses gegen Heideck ein.
Bereits in der 11. Minute fiel das 0:1, nachdem ein Eckball nur unzureichend geklärt werden konnte. Torhüter Daniel Eschenbacher lenkte den Ball mit den Fäusten zum zweiten Pfosten, wo Torschütze Oliver Heß aus halblinker Position abzog. Ein unglücklicher Abpraller eines Fortuna-Spielers brachte die Gäste damit in Führung.
Nach der Pause die beste Phase der Heimelf, die zahlreiche Chancen liegen ließ. In der 62. Minute erhöhte Heideck auf 0:2. Ein Angriff über die rechte Seite endete mit einem Pass in den Rückraum, wo Torschütze Tim Rusam frei stand und aus etwa sieben Metern mühelos einschob.
Das 0:3 fiel in der 72. Minute nach einem Missverständnis in der Fortuna-Abwehr. Einen zu kurz gespielten Rückpass erlief der Heidecker Stürmer Daniel Kammerbauer, umspielte den Keeper und schob ins leere Tor ein. Das 0:4 in der 75. Minute durch Oliver Heß resultierte aus einer abseitsverdächtigen Position. Ein Schuss von halbrechts wurde abgefälscht und landete beim mitgelaufenen Stürmer. wöl
Torfolge: 0:1 Oliver Heiß (11.), 0:2 Tim Rusam (62.), 0:3 Daniel Kammerbauer (72.), 0:4 Heiß (75.).
Der SC Aufkirchen konnte von Beginn an seine Nervosität nicht abschütteln, obwohl er in der Anfangsphase mehr Ballbesitz hatte. Die Zweikämpfe jedoch gingen fast ausnahmslos an die aggressiv und entschlossen auftretenden Gäste.
Dennoch gelang dem SCA die frühe Führung: In der 9. Minute setzte sich Badjie stark über die linke Seite durch, seine scharfe Hereingabe lenkte Gäste-Verteidiger Preißner unglücklich ins eigene Tor – 1:0 für Aufkirchen. Die Antwort der Gäste folgte prompt: Nach unzureichender Klärung der SCA-Defensive fasste sich Viefhaus ein Herz und traf per Traumtor aus rund 20 Metern in den Winkel zum 1:1-Ausgleich (11.). In der 16. Minute hatte Reichert eine weitere gute Gelegenheit für die Heimelf, kam jedoch einen Schritt zu spät vor TSV-Keeper Koch.
Katzwang lauerte weiter auf Fehler und schaltete bei Ballgewinn schnell um. In der 31. Minute war es erneut Viefhaus, der nach einem Steilpass frei vor dem Tor auftauchte und eiskalt zum 1:2 vollstreckte. Kurz vor dem Pausenpfiff erhöhte Schreiber sogar auf 1:3 – nach einem Lauf über die rechte Seite traf er mit Hilfe des Innenpfostens zur verdienten Zwei-Tore-Führung.
Im zweiten Durchgang versuchte Aufkirchen nochmals, offensive Akzente zu setzen, blieb aber insgesamt zu harmlos. Klare Torchancen waren Mangelware. Zwei Möglichkeiten hätten nochmal für Spannung sorgen können: Schöllhammer (71.) und Oechslein (76.) vergaben jedoch aus aussichtsreicher Position. In der 63. Minute schwächte sich der SCA zusätzlich, als Reichert mit Gelb-Rot vom Platz musste. Die Gäste standen in der Folge sicher, verpassten es aber, ihre Konter konsequent auszuspielen. In den Schlussminuten köpfte Kolb zwar noch den Ball ins Netz, stand dabei laut Schiedsrichter Niklas Lindner jedoch im Abseits. In der Nachspielzeit bekam Badjie (SCA) noch eine 10-Minuten-Zeitstrafe. ssö
Tore: 1:0 Preißner (9., Eigentor), 1:1 Viefhaus (10.), 1:2 Viefhaus (31.), 1:3 Schreiber (45.)
Die Herrieder mussten sich mit einem Unentschieden zufriedengeben, obwohl sie sich fast ein Dutzend bester Torchancen herausgespielt hatten. „Schon zur Pause hätten wir mit 4:0 führen können”, bemängelte Trainer Mihail Kromidas die mangelnde Chancenverwertung.
So gingen die Herrieder lediglich mit einer 1:0-Führung in die Kabine. Den Treffer hatte Luca Di Bella mit einem strammen Schuss aus zehn Metern Torentfernung erzielt, nachdem Maximilian Christ geflankt und Avdi Kodra den Ball zurückgelegt hatte.
Auch die zweiten 45 Minuten dominierte der Gast, Göggelsbuch stand tief und war auf ein Unentschieden aus. Mit einer Klasse-Kombination kamen die Gastgeber in der 47. Minute prompt zum Ausgleich durch ein allerdings abseitsverdächtiges Tor von Andreas Häusler. In der Folge verpasste es die SG, ihre Chancen zu verwerten. Unter anderem hatte Andre Vogelhuber mit seinem Fallrückzieher Pech – der Ball strich knapp am DJK-Tor vorbei. Obwohl die Partie im Rahmen blieb und auch keine große Hektik aufkam, wurden sieben Gelbe Karten (vier gegen Herrieden) verteilt. ff
Tore: 0:1 Luca Di Bella (33. Minute), 1:1 Andreas Häusler (47.).
Die Sportfreunde Dinkelsbühl mussten auch zu diesem wichtigen Auswärtsspiel auf etliche Stammkräfte verzichten. Dennoch gelang ihnen ein klarer Sieg.
Der TSV Meckenhausen, beflügelt durch den Sieg unter der Woche, war gleich voll da. Schon nach 45 Sekunden musste Keeper Hamzabegovic einen gefährlichen Kopfball parieren. In Minute 13 die nächste brenzliche Situation vor dem Gästetor. Danach stabilisierten sich die Sportfreunde und kamen ihrerseits zu ersten Möglichkeiten. Nachdem Haltmayer noch etwas zu zaghaft war, machte es Tim Müller kurz darauf besser und traf zum 0:1 nach schönem Steckpass von Theo Peter. Meckenhausen scheiterte kurz darauf am Pfosten. In der 32. Minute hämmerte Mario Mändlein nach einem Freistoß mit links den Ball in den Winkel. Tim Müller war dann nach einer Ecke aus dem Gefühl heraus zum 0:3 erfolgreich. Meckenhausen hatte kurz vor der Halbzeit noch einen Lattentreffer.
Der Gastgeber versuchte nach der Pause den Rückstand zu verkürzen, war aber nicht zwingend und genau genug. In der 60. Minute überraschte Haltmayer beinahe den Heimtorhüter, der etwas zu weit vor seinem Tor stand. Danach konnten die Gäste das Spiel wieder in den Griff bekommen. Überraschend dann das 1:3 (76.) durch Bittner, das eine hektische und turbulente Schlussphase einläutete. Die Sportfreunde hielten sich schadlos und hatten am Ende noch drei klare Torchancen. Die letzte verwertete Davis Müller, der eine Flanke von Tim Müller nur noch einnicken musste. Ein wichtiger Sieg dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung. jmü
Tore: 0:1 Tim Müller (25. Minute), 0:2 Mario Mändlein (32.), 0:3 Tim Müller (37.), 1:3 Maximilian Bittner (76.), 1:4 Davis Müller (95.).
Nach sieben Spielen ohne Niederlage hat es Burgoberbach wieder einmal erwischt. Im Heimspiel kassierte der FC/DJK ein doch etwas überraschendes 0:2. Dank Cleverness und Effizienz siegte der TSV Greding verdient.
In einem intensiven und kampfbetonten Duell traten die Gastgeber mit einer sehr jungen Mannschaft an und zeigten von Beginn an ihr spielerisches Potenzial. Greding hielt mit robuster Spielweise dagegen und präsentierte sich als das abgeklärtere Team. Bereits in der 24. Minute musste David Buckel verletzungsbedingt ausgewechselt werden. Kurz darauf musste Lukas Engelhard mit Nasenbluten das Feld zur Behandlung verlassen. Die daraus entstandene Unordnung in der Defensive nutzte Daniel Schlupf eiskalt aus und brachte die Gäste mit 1:0 in Führung. Kurz vor der Pause folgte der nächste Rückschlag für Burgoberbach: Kapitän Lennart Reinsch musste ebenfalls verletzt vom Platz, was Coach Duane Collins zu einem weiteren Wechsel zwang.
Nach dem Seitenwechsel übernahm der FC/DJK wieder die Kontrolle und ließ den Ball sicher durch die eigenen Reihen laufen. In der 53. Minute musste dann auch Nico Potempa angeschlagen ausgewechselt werden. Trotz guter Ballzirkulation fehlte es den Gastgebern an Durchschlagskraft. In der 84. Minute nutzte Fabian Wolfsteiner eine Unachtsamkeit in der Hintermannschaft zum entscheidenden 0:2.
Die Schlussphase wurde durch eine Rote Karte gegen den Burgoberbacher Tom Forster überschattet. Nach einem Foul an ihm wertete der Schiedsrichter eine vermeintliche Tätlichkeit als Nachtreten und stellte ihn vom Platz. Unter dem Strich geht der Sieg für Greding in Ordnung – dank Cleverness, Effizienz und der besseren Chancenverwertung. mpi
Tore:0:1 Daniel Schlupf (26.), 0:2 Fabian Wolfsteiner (86.).
Samstag, 25. Oktober, 15.30 Uhr: Aufkirchen - Alesheim.- 16 Uhr: Dinkelsbühl - Burgoberbach.
Sonntag, 26. Oktober, 15 Uhr: Greding - Neuses, Herrieden - Katzwang, Uffenheim - Göggelsbuch.