Von der ersten Idee bis zur Umsetzung sind über zwei Jahre vergangen: Nicht alles, was zur Aufwertung der Ansbacher Kronenstraße geplant war, wurde realisiert. Dennoch zeigen sich die Verantwortlichen der Citywerkstatt und der Stadt mit dem Ergebnis zufrieden.
Über der kleinen Seitenstraße, die die Neustadt mit dem Johann-Sebastian-Bach-Platz verbindet, hängt seit einigen Wochen in luftiger Höhe eine stilisierte Krone – passend zum Straßennamen. Zudem wurden von der städtischen Verwaltung runde, anthrazitfarbene Blumenkübel aufgestellt, die inzwischen mit blühenden Tulpen bepflanzt sind.
Ein paar Meter weiter in Richtung Café Klatsch strecken sich in solchen Gefäßen schlanke Buchen in die Höhe, alles wirkt in der kurzen Gasse aufgeräumt und einladend. Genau das war der Plan der Citywerkstatt, die es sich als gemeinsame Initiative der Industrie- und Handelskammer Nürnberg für Mittelfranken (IHK) und der Stadt Ansbach zur Aufgabe gemacht hat, die Ansbacher Innenstadt lebendiger zu gestalten.
„Die Kronenstraße ist wieder ein gutes Beispiel, wie die Initiative von Anliegern und Eigentümern in Abstimmung mit den Beteiligten der Citywerkstatt zu einem tollen Projekt führen kann“, erklärt Christoph Albrecht, Leiter der Wirtschaftsförderung der Stadt, in einer Mitteilung.
Realisiert wurde auch eine mehrstufige Sitzgelegenheit, die zum Verweilen einlädt und Kindern eine Spielmöglichkeit bietet. Dank eines Schildes mit einem QR-Code können die Kronenstraße und ihre Besonderheiten in einer digitalen Stadtführung entdeckt werden. Nicht umgesetzt wurde hingegen ein Wand-Graffiti, weil Stadt und Anwohner Bedenken hatten.