Dringend mehr Platz wird in der Neustädter Comenius-Grundschule benötigt. Aus diesem Grund schlug die Stadtverwaltung eine Erweiterung vor. Der Stadtrat fällte in seiner jüngsten Ratssitzung den Grundsatzbeschluss, die Lehreinrichtung an der Südostseite in zweigeschossiger Bauweise zu erweitern. Derzeit ist das Areal noch bewachsen.
Bauamtsleiter Gerald Schorr teilte mit, dass es bereits beim Bau der Comenius-Grundschule 1995/96 Entwürfe für eine Erweiterung um vier Klassenzimmer gab. Das schulische Konzept habe sich in den vergangenen Jahren stark verändert. Als die Schule geplant und gebaut worden sei, habe es keine Mittags- und Ganztagsbetreuung gegeben.
Dafür werden nun zusätzliche Räume benötigt. Für die Mittagsbetreuung braucht man eine Küche und einen Speiseraum. Geplant ist, Letztgenannten im derzeitigen Mehrzweckraum einzurichten. Auch ein neuntes Klassenzimmer sei von Nöten. Schorr führte aus, dass angedacht sei, im Erweiterungstrakt je zwei Klassen- und Fachräume anzusiedeln. Mit Blick auf die Schulhauserweiterung schlug die Verwaltung vor, diese auf der Basis der ursprünglichen Planungen, diese waren Mitte der 1990er Jahre erfolgt, zu realisieren.
Wilfried Westhauser wollte wissen, ob der Anbau ausreichend sei. Bürgermeister Klaus Meier merkte dazu an, dass man ein Raumprogramm erstellen müsse. Raumgrößen und Nutzungsverteilungen werden mit der Schulleitung und den Aufsichtsbehörden abgestimmt.
Im Zuge der Erweiterung soll die Schule durch den Einbau eines Aufzuges barrierefrei werden, die Verwaltung soll frühzeitig einen Förderantrag einreichen. Zu den Kosten der Maßnahme konnte man noch nichts sagen, sie sind Thema der weiteren Planungen.