Geschwächter SV Weinberg erleidet die erste Heimniederlage | FLZ.de | Stage

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Veröffentlicht am 17.11.2024 18:00

Geschwächter SV Weinberg erleidet die erste Heimniederlage

Entsetzen beim Weinberger Trainerteam: Julia Brückner (links) und Christina Schellenberg (hier in einem anderen Spiel) sahen die Punkte gegen Sand entschwinden. (Foto: Martin Rügner)
Entsetzen beim Weinberger Trainerteam: Julia Brückner (links) und Christina Schellenberg (hier in einem anderen Spiel) sahen die Punkte gegen Sand entschwinden. (Foto: Martin Rügner)
Entsetzen beim Weinberger Trainerteam: Julia Brückner (links) und Christina Schellenberg (hier in einem anderen Spiel) sahen die Punkte gegen Sand entschwinden. (Foto: Martin Rügner)

Jetzt hat es den SV Weinberg auch erwischt. Gegen den alten Rivalen SC Sand gab es für die Zweitligafußballerinnen die erste Heimniederlage der Saison, die mit 2:3 (0:3) sehr knapp ausfiel.

Das Spiel war kurzfristig auf den Kunstrasenplatz des TSV Roßtal verlegt worden. Rund 100 Zuschauer sahen eine Begegnung, die von zwei sehr unterschiedlichen Halbzeiten geprägt war. In den ersten 49 Minuten dominierten die Gäste aus dem Badischen, während die zweiten 50 Minuten vom SVW bestimmt wurden.

Weinberg musste schon vor dem Anpfiff einige Nackenschläge hinnehmen. Anna Grimm, Solveig Schlitter und Sophia Klärle waren wegen grippaler Infekte nicht einsatzbereit und so wurde die zuletzt gegen Bochum erfolgreiche Mannschaft gesprengt. Trainerin Julia Brückner tauchte auf dem Spielberichtsbogen als Ersatzspielerin auf und man musste hoffen, dass sich die neu formierte Mannschaft schnell finden würde.

Statt Rot gibt es nur Gelb

Das war aber nicht der Fall. Die Gäste diktierten die Partie. Allerdings stand die SVW-Defensive gut und die Konter waren nicht schlecht angelegt. In der 15. Minute zog Lisa Wich alleine davon und wurde von Denise Landmann 40 Meter vor dem Gästetor festgehalten.

Diese Textilprüfung ahndete Schiedsrichterin Marie-Theres Mühlbauer (Pölling) mit dem gelben Karton. Gegen eine Rote Karte wegen Notbremse hätte die Gastmannschaft nicht protestieren können. Kurze Zeit später klärte Leonie Haberäcker kurz vor der Torlinie und verletzte sich dabei am Sprunggelenk – die vierte Stammkraft, die ausfiel. Während der Behandlungszeit spielte der SVW in Unterzahl und kassierte eine Ecke, die keine war.

Diesen Eckball köpfte Cecilia Way zur Sander Führung ins Netz (24. Minute). Kurz darauf rettete Celine Arnold auf der Weinberger Torlinie.

Kurz vor dem Seitenwechsel kam es knüppeldick. Erst ließ sich die Weinbergerin Ikmete Limani austanzen und Leonie Kreil markierte das 0:2 (45.). Zwei Minuten später schoss Kreil nach einem Pass von rechts das 0:3.

Der SVW kam wie verwandelte aus der Kabine. Man sah die Entschlossenheit und den Willen, die Partie noch zu drehen.

Ein Anfang dazu wurde gleich in der 47. Minute gemacht. Lisa Wich setzte Marlene Ganßer in Szene und diese traf zum 1:3. Die Weinbergerinnen drückten weiter und erspielten sich Chancen. Aber nur noch einmal, in der 75. Minute, hatten sie Erfolg: Eva Wiesinger gelang mit ihrem schwächeren linken Fuß aus 16 Metern ihr erstes Zweitligator. Zu mehr reichte es nicht mehr.

SV Weinberg: Glaser, Haberäcker (26. Arnold), Mara Grimm, Horwath, Limani (46. Schneider), Eva Wiesinger, Hofmann, Istrefaj, Ganßer, Kömm, Wich.


Von Harald Riegler
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