Im Ernstfall zählt jede Sekunde: Aus diesem Grund fordert die Stadtratsfraktion der Grünen, dass alle öffentlich zugänglichen Defibrillatoren bei der Initiative „Region der Lebensretter” registriert werden. Oberbürgermeister Thomas Deffner sicherte zu, dies für die Stadt Ansbach zu machen.
Neben der frühzeitigen Herz-Lungen-Wiederbelebung sei insbesondere die rasche Defibrillation entscheidend für das Überleben von Patientinnen und Patienten mit plötzlichem Herz-Kreislauf-Stillstand. So lässt sich Stadtrat Simon Mayr, der Notfallsanitäter ist, in einer Mitteilung der Fraktion zitieren.
Durch die Registrierung bei der Initiative sind die Defibrillatoren über eine App abrufbar. Das soll im Notfall eine schnelle Verfügbarkeit der Geräte und eine „gezielte Alarmierung qualifizierter Ersthelfer” gewährleisten. Mayr sprach das Thema in der März-Sitzung des Stadtrats an und stellte fest, dass für das Ansbacher Stadtgebiet bisher nur fünf Geräte registriert sind, obwohl es deutlich mehr Defibrillatoren gibt.
Tatsächlich wird im Hintergrund bereits gearbeitet, wie Oberbürgermeister Thomas Deffner (CSU) berichtete. Demnach werden die stadteigenen Geräte aktuell erfasst und sollen in Kürze in der Datenbank registriert werden. „Das läuft. Das ist mir wichtig”, betonte Deffner weiter.
Die Grünen gehen noch einen Schritt weiter. Sie appellieren laut der Mitteilung auch an alle Unternehmen, Institutionen, Vereine und Einrichtungen, ihre öffentlich zugänglichen Defibrillatoren ebenfalls zu registrieren. „Nur so können wir sicherstellen, dass die Geräte im Ernstfall auch gefunden und genutzt werden”, legt Simon Mayr dar.
Die Registrierung der Geräte ist unter www.regionderlebensretter.de möglich.