Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat in der internen Debatte um eine mögliche WM-Bewerbung für 2038 oder 2042 erstmals das Präsidium der Deutschen Fußball Liga (DFL) einbezogen. Das Gespräch von Präsident Bernd Neuendorf mit der Führung des Ligaverbandes bestätigte ein Sprecher der Deutschen Presse-Agentur. Zuvor hatte „Bild“ über das Gespräch und eine mögliche Bewerbung berichtet.
In der Verbandszentrale in Frankfurt am Main befasst man sich zwei Jahre nach der Heim-EM mit der Frage, ob man sich für die WM-Turniere 2038 oder 2042 bewerben solle. Die Gespräche seien ergebnisoffen, wie es aus DFB-Kreisen heißt. Eine Entscheidung für oder gegen eine Bewerbung sei demnach bislang nicht gefallen.
Dem Bericht zufolge geht es um 14 Stadien mit einer Mindestkapazität von 40.000 Plätzen. Wie bei der Heim-EM wären auch diesmal Berlin, Dortmund, München, Stuttgart, Frankfurt, Köln, Düsseldorf, Gelsenkirchen, Hamburg und Leipzig dabei. Dazu kommen Bremen, Kaiserslautern, Mönchengladbach und Hannover.
Deutschland war 1974 und 2006 Gastgeber des größten Fußball-Events der Welt. Vor 52 Jahren setzte sich die DFB-Elf um Kapitän Franz Beckenbauer durch und gewann in München den WM-Pokal. Vor 20 Jahren belegte das von Jürgen Klinsmann betreute Team nach einem euphorischen Sommer den dritten Platz hinter Weltmeister Italien und Frankreich. Damals spielten 32 Nationen mit.
In der kommenden Woche (11. Juni bis 19. Juli) beginnt in den USA, Mexiko und Kanada die erste WM mit 48 Nationen. Es ist auch die erste WM mit drei verschiedenen Gastgebern. 2030 wird in Spanien, Marokko und Portugal gespielt. Anlässlich des 100. Jubiläums soll zusätzlich je ein Spiel in Argentinien, Paraguay und Uruguay stattfinden. 2034 ist Saudi-Arabien alleiniger Gastgeber.
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