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Veröffentlicht am 28.01.2026 11:35, aktualisiert am 28.01.2026 12:07

Heroin im Wert von 32 Millionen Euro in Container entdeckt

Im Inneren der Papierrollen waren 400 Pakete mit Heroin versteckt, die der Zoll bei einer Röntgenkontrolle im Hamburger Hafen entdeckte.  (Foto: -/Zollfahndungsamt Hannover/dpa)
Im Inneren der Papierrollen waren 400 Pakete mit Heroin versteckt, die der Zoll bei einer Röntgenkontrolle im Hamburger Hafen entdeckte. (Foto: -/Zollfahndungsamt Hannover/dpa)
Im Inneren der Papierrollen waren 400 Pakete mit Heroin versteckt, die der Zoll bei einer Röntgenkontrolle im Hamburger Hafen entdeckte. (Foto: -/Zollfahndungsamt Hannover/dpa)

Zollfahnder in Deutschland und den Niederlanden haben Rekordmengen an Drogen sichergestellt. Im Hamburger Hafen entdeckte der Zoll 400 Kilogramm Heroin bei der Kontrolle eines Containers. Das Rauschgift sei in Papierrollen für die Druckindustrie versteckt gewesen, teilte das Zollfahndungsamt Hannover mit. 

Der Container aus Singapur sei bereits am 5. Dezember in einer Röntgenanlage kontrolliert worden. Aus ermittlungstaktischen Gründen seien diese Informationen erst jetzt herausgegeben worden.

Es handele sich um eine der größten Einzelsicherstellungen an Heroin in Deutschland in den vergangenen Jahren, hieß es. Das Rauschgift war in 400 Einzelpakete verpackt. Die Drogenmenge hatte den Angaben zufolge einen Straßenverkaufswert von rund 32 Millionen Euro. Zum Vergleich: Laut Bundeskriminalamt wurden in Deutschland im gesamten Jahr 2024 rund 144 Kilogramm Heroin sichergestellt.

Durchsuchungen in mehreren Wohn- und Geschäftsräumen

Nach intensiven Ermittlungen durchsuchten Zollfahnder am 21. Januar mehrere Wohn- und Geschäftsräume in Bremen, Bremerhaven und Osterholz-Scharmbeck. Dabei seien elektronische Beweismittel sichergestellt worden, die nun ausgewertet würden, hieß es weiter. Die Ermittlungen erfolgen im Auftrag der Staatsanwaltschaft Bremen.

„Der bisherige Ermittlungserfolg ist ein bedeutender Schlag gegen die Organisierte Kriminalität und zeigt eindrucksvoll das erfolgreiche Wirken des deutschen Zolls im Bereich der grenzüberschreitenden Kriminalitätsbekämpfung auf“, sagte der Leiter des Zollkriminalamtes in Köln, Tino Igelmann. 

5.000 Kilo Kokain in Rotterdam

Im Hafen von Rotterdam waren Ermittler ebenfalls erfolgreich. Sie entdeckten fast 5.000 Kilogramm Kokain, verpackt in mehr als 4.800 Einzelpaketen. Die Drogen waren nach Angaben der Staatsanwaltschaft in einer Ladung Elektromagneten versteckt und hatten einen Verkaufswert von rund 250 Millionen Euro. Drei Verdächtige waren festgenommen worden. 

Es war nach Angaben der Staatsanwaltschaft eine der größten Einzellieferungen, die jemals in den Niederlanden beschlagnahmt wurde. Zum Vergleich: Im gesamten vorigen Jahr hatten Zollfahnder im Rotterdamer Hafen etwa 11.500 Kilogramm Kokain entdeckt.

© dpa-infocom, dpa:260128-930-607621/2


Von dpa
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