Hopp fehlt „jegliches Verständnis“ für Hoffenheimer Querelen | FLZ.de | Stage

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Veröffentlicht am 08.02.2026 15:28

Hopp fehlt „jegliches Verständnis“ für Hoffenheimer Querelen

Mäzen Dietmar Hopp macht sich für einen Verbleib von Geschäftsführer Andreas Schicker stark. (Archivbild) (Foto: Uwe Anspach/dpa)
Mäzen Dietmar Hopp macht sich für einen Verbleib von Geschäftsführer Andreas Schicker stark. (Archivbild) (Foto: Uwe Anspach/dpa)
Mäzen Dietmar Hopp macht sich für einen Verbleib von Geschäftsführer Andreas Schicker stark. (Archivbild) (Foto: Uwe Anspach/dpa)

Mäzen Dietmar Hopp hat mit großem Unverständnis auf die Querelen bei der TSG Hoffenheim rund um die mögliche Abberufung von Geschäftsführer Andreas Schicker reagiert. Ihm fehle für diese Planspiele „jegliches Verständnis“, sagte der 85-Jährige in einem Interview der „Rhein-Neckar-Zeitung“. 

Der im Oktober 2024 von Sturm Graz gekommene Schicker sei hauptverantwortlich dafür, dass die TSG in der Fußball-Bundesliga auf einen Champions-League-Platz stehe. „Durch seine herausragende Arbeit wurde eine Spitzenmannschaft geformt, die mich Woche für Woche begeistert und in ganz Fußball-Deutschland positiv wahrgenommen wird“, lobte Hopp und fragte: „Wie können wir den Erfolg unseres Clubs riskieren?“

Unter der Führung des 39 Jahre alten Österreichers habe das Team „wieder zur TSG-DNA zurückgefunden“, so Hopp. Die Mannschaft sei „jünger, ihr Fußball attraktiver und erfolgreicher geworden. Damit steigen perspektivisch die Einnahmen, etwa aus TV-Verträgen, aber kurzfristig natürlich schon das Potenzial hoher Transfererlöse“, führte der TSG-Gesellschafter weiter aus.

Präsidiumswahl am 9. März

Bei den Kraichgauern tobt seit Monaten ein Machtkampf um den Einfluss von Hopp. Am vergangenen Mittwoch hatte der Verein mitgeteilt, dass man sich einvernehmlich auf das Ende der Zusammenarbeit mit Marketing-Geschäftsführer Tim Jost geeinigt habe.

Zuvor hatten schon Markus Schütz (Vorsitzender der Geschäftsführung) und Frank Briel (Geschäftsführer Finanzen) ihre Posten räumen müssen. Zudem war Präsident Jörg Albrecht aus gesundheitlichen Gründen zurückgetreten. Der Interims-Vereinsvorsitzende Christoph Henssler, der aus der Ultra-Szene stammt, gilt als Hopp-Gegner. Der neue Präsident wird bei der Mitgliederversammlung am 9. März gewählt.

© dpa-infocom, dpa:260208-930-659179/1


Von dpa
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