Kreisliga-Spitzenreiter Burgoberbach fertigte bereits am Freitagabend Mosbach-Breitenau mit 7:1 ab und behielt seine blütenweiße Weste. Ihm auf den Fersen mit zwei Punkten Rückstand bleibt Schillingsfürst nach seinem 2:0 in Weiltingen. Hinter dem Duo kommt ein Trio mit zwölf Punkten und das Schlusslicht bleibt die SG Segringen/Dinkelsbühl mit einem Zähler .
Beide Mannschaften starteten bei guter Zuschauerkulisse verhalten und auf die Defensive bedacht in die Partie. Den ersten guten Abschluss hatten die Gäste mit einem Schuss aus 20 Metern, Lukas Arnold im TSV-Kasten hielt jedoch gut. Nach 20 Minuten schon fiel das Tor des Tages durch Alexander Menath. Dessen Schuss aus dem Halbfeld schlug überraschend im Tor der Gäste ein. Im Anschluss entwickelte sich eine muntere Partie mit Chancen auf beiden Seiten. So scheiterten Paul Rieder an TSV-Keeper Arnold und Julian Kühlwein sowie Tim Häussner an SVV-Torhüter Martin Stark.
Nach der Pause kam Luca Grimme nach einem Eckball frei zum Kopfball, köpfte den Ball jedoch knapp über das Gästetor. Auf der Gegenseite war es wieder Rieder, der mit einer Direktabnahme für Gefahr sorgte. Der heimische TSV war überwiegend mit Verteidigen beschäftigt, hielt die Gäste jedoch auch gut vom Tor weg. In der 84. Minute musste Tom Rienecker eine Zeitstrafe hinnehmen und Weigenheim machte in Überzahl nochmal Druck. Auch in dieser Phase stand die Defensive der Heimelf sehr gut, sodass Marktbergel den nächsten Heimsieg verbuchen konnte.
Tor: 1:0 Alexander Menath (20. Minute).
Auf Wunsch des Gegners wurde das Spiel auf Freitagabend verlegt. Trotzdem waren knapp 200 Zuschauer da. Schon nach sieben Minuten hatte Burgoberbach die erste gute Möglichkeit durch Gianni Böttcher. Bis zur 30. Minute spielte der Gast sehr gut mit, was aufgrund der Tabellensituation nicht zu erwarten war. Erst danach kam Burgoberbach immer besser ins Spiel. Nach einer Steilvorlage auf der linken Seite setzte sich Daniel Gögelein durch und zog flach ins kurze Ecke zum 1:0 ab (36.). Kurz vor der Halbzeit fiel das 2:0 durch Böttcher nach Steckpass von Mert Aydin.
Drei Minuten nach Wiederanpfiff gelang es wiederum Böttcher nach einem Steilpass den Ball am Torwart vorbei zum 3:0 ins lange Eck zu spitzeln. Der gutaufgelegte Böttcher besorgte nach 55 Minuten mit einem flach geschossenen Freistoß das 4:0. Damit war das Spiel endgültig entschieden. Bis zum Schlusspfiff schossen die Gastgeber noch einen Kantersieg heraus. Ein verdienter Sieg der Heimmannschaft gegen einen jederzeit fairen Gegner. Das Schiedsrichterteam um Anna Frühwald (Neustadt/Aisch) leitete das Spiel hervorragend.
Torfolge: 1:0 Daniel Gögelein (36. Minute), 2:0 Gianni Böttcher (44.), 3:0 Gianni Böttcher (48.), 4:0 Gianni Böttcher (54.), 5:0 Mert Aydin (68.), 6:0 Tom Forster (78.), 7:0 Mert Aydin (82.), 7:1 Tom Wassermann (92.).
Bereits in der 3. Minute wurde Peter Schülein elfmeterverdächtig angegangen. Munter ging es weiter. Arthur Balint hatte in der 15. Minute die Möglichkeit, freistehend seine Farben in Führung zu bringen. Nur sechs Minuten später gelang es Janis Roll. Sein Schuss wurde von einem TVW-Abwehrspieler unhaltbar ins eigene Tor zum 0:1 abgefälscht. Danach Chancen hüben und drüben, wobei Peter Schülein die beiden besten für seine Farben ungenutzt liegen ließ.
In der zweiten Halbzeit verflachte zunächst das Spiel. In der 72. Minute erhielt Johannes Schaupner die Gelb-Rote Karte nach einem Foulspiel. Nicht verständlich, dass aus der Unterzahl der Heimmannschaft mehr Torgefahr resultierte. Zunächst kam Manu Naser zu einer Möglichkeit, dann Peter Schülein und Arthur Balint. Dazwischen eröffneten sich für den Gast Chancen, die der gut haltende Heimtorwart Kober mehrfach zunichtemachte.
Lange Zeit waren alle Ergebnisse möglich. Beendet hat dies dann schlussendlich Yves Tillmann in der 90. Minute. Mit Tempo überlief er die aufgerückte Abwehr der Heimmannschaft und stellte so den Endstand her.
Torfolge: 0:1 Jannis Roll (21. Minute), 0:2 Yves Tillmann (90.).
Rund 130 Zuschauer wollten das Duell der beiden ehemaligen Bezirksligisten sehen. Zu Beginn zeigte sich eine zerfahrene Partie mit Nervosität und Ballverlusten auf beiden Seiten. Das hohe Pressing der Gäste bereitete Dombühl immer wieder Schwierigkeiten. Mit zunehmender Spieldauer schaffte es der FCD jedoch, öfter die Reihen der Gäste zu überspielen und zu vereinzelten Chancen zu kommen. Die beste davon nutzte Emre Hacialiogullari in der 39. Minute zur verdienten Führung. Vorausgegangen war eine starke Aktion von Sebastian Geißler, der sich über die Außenbahn durchsetzte.
Kurz nach Wiederanpfiff erhöhte erneut Hacialiogullari auf 2:0, diesmal bereitete Patrick Schurz mit einem präzisen Querpass vor. Raitersaich versuchte, zurück ins Spiel zu finden, doch die Dombühler Abwehr stand weitestgehend stabil. In der 80. Minute setzte Hacialiogullari dann den Schlusspunkt. Der Mann des Tages ließ seinen Gegenspieler stehen und schlenzte den Ball gekonnt ins lange Eck.
Torfolge: 1:0, 2:0, 3:0 Emre Hacialiogullari (39. Minute, 47., 80.).
In einer ausgeglichenen Partie spielten sich beide Mannschaften bereits in den ersten Minuten einige Halbchancen heraus. Es dauerte aber bis zur 33. Minute, ehe die Gäste durch Artur Rudi in Führung ging. Der Treffer resultierte aus einem Einwurf, der nicht konsequent geklärt wurde. In der zweiten Hälfte versuchte die Heimelf, deutlich offensiver zu spielen.
Nach einer Rückgabe von Tobias Lorenz scheiterte Jonas Scheuenstuhl knapp am Gäste-Torwart. In der 72. Minute musste die Scheuenstuhl-Elf sogar noch in Unterzahl bestehen. Trotz der Unterzahl spielte die Heimmannschaft weiter mutig nach vorne. Die zwingenden Torchancen blieben aber aus. So blieb es bei einem knappen Sieg für die Gäste.
Tor: 0:1 Artur Rudi (33. Minute); Rot für Lukas Ruppe (SVL, 72.).
Gelb/Rot: Marius Lehner (SVO, 93.).
Die erste Chance nach schönem Doppelpass köpfte Klemm neben das Gästetor. Schalkhausen blieb dran und Mändlein schob den Ball nach toller Vorlage von Kahle am Tor vorbei. Das 1:0 nach einer Viertelstunde fiel durch ein Eigentor, als die scharfe Hereingabe von Mändlein der SGler Welz über die Linie drückte. Segringen kam nur durch Standards in die Nähe des Schalkhäuser Gehäuses. Die letzten 15 Minuten der ersten Hälfte waren ausgeglichen und das Spiel plätscherte vor sich hin.
Die zweite Halbzeit begann mit viel Druck des SVS. Wagner verpasste es nach einer Ecke, frei vor dem Tor das 2:0 zu erzielen. Kurz darauf war es aber so weit. Das 2:0 besorgte Kahle per Elfmeter nach einem Foul an Mändlein, der zuvor schön durch Klemm freigespielt worden war. In der 60. Minute musste SVS-Keeper Nico Grünsteidel das erste Mal einen Schuss der Gäste entschärfen. In der 73. Minute profitierte die SG von einem Aufbaufehler des SVS und verkürzte durch Proff. Direkt nach dem Wiederanpfiff gab es einen Freistoß für die Gäste, Waldsauer traf und aus dem Nichts stand es 2:2.
Beide Mannschaften wollten nun die Entscheidung und Schalkhausen zog das Spiel auf seine Seite. In der 78. Minute gab es einen weiteren Elfmeter, als ein Segringer ungeschickt bei Mändlein am Trikot zupfte. Kahle ließ sich die Chance nicht entgehen und erzielte das 3:2. Patrick Ortner verpasste in der 90. Minute einen Treffer nach Zuspiel vom überragenden Kahle. Die SG kam nochmal zu einer Eckballserie, die Schalkhausen leidenschaftlich verteidigte und somit verdient gewann.
Torfolge: 1:0 Kevin Welz (17. Minute, Eigentor), 2:0 Patrick Kahle (58., Elfmeter), 2:1 Simon Proff (73.), 2:2 Fabian Waldsauer (74.), 3:2 Patrick Kahle (79., Elfmeter).
Auf Tore musste lange gewartet werden, in der Schlussphase fielen dann doch noch zwei. Georg Schröttle brachte die Gastgeber in Führung, drei Minuten vor dem Ende gelang Heiko Brunck noch der Ausgleich.
Torfolge: 1:0 Georg Schröttle (78. Minute), 1:1 Heiko Brunck (87.).