Loriot und Rudi Carrell auch 2025 im ARD-Publikum geschätzt | FLZ.de | Stage

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Veröffentlicht am 06.04.2025 02:14

Loriot und Rudi Carrell auch 2025 im ARD-Publikum geschätzt

Bei der Show stand auch Loriots echte Couch auf der Bühne. (Archivbild) (Foto: Christoph Soeder/dpa)
Bei der Show stand auch Loriots echte Couch auf der Bühne. (Archivbild) (Foto: Christoph Soeder/dpa)
Bei der Show stand auch Loriots echte Couch auf der Bühne. (Archivbild) (Foto: Christoph Soeder/dpa)

Der 2011 gestorbene Vicco von Bülow alias Loriot ist einer ARD-Umfrage nach der beliebteste Komiker aus den vergangenen 75 Jahren der Senderfamilie. Auf Platz 2 des nicht repräsentativen Publikumsvotings landete Hape Kerkeling (60). Dahinter folgte Heinz Erhardt (1909-1979), wie in der ARD-Sendung „75 Jahre ARD – Die große Jubiläumsshow“ bekanntgegeben wurde.

Loriot sorgte nach Meinung des Publikums für die meisten Lacher und einen Wortwitz, der bis heute unnachahmlich ist, hieß es. Zuschauerinnen und Zuschauer hatten zwischen Mitte Dezember und Mitte Januar die Möglichkeit, online für die Jubiläumsshow in mehreren Kategorien wie Sport, Show und „Tatort“-Ermittler abzustimmen.

Auch Münster-„Tatort“ an der Spitze

In der Kategorie der beliebtesten Unterhaltungssendung gewann Rudi Carrells Show „Am laufenden Band“ (1934 - 2006), die von 1974 bis 1979 lief. Der „Tatort“-Krimi aus Münster mit Jan Josef Liefers und Axel Prahl wurde in der Umfrage auf Platz 1 bei den Krimi-Fans gewählt. 

Als eindrucksvollstes Nachrichtenereignis wählten Zuschauer den Mauerfall im Jahr 1989 aus. Günther Jauch wurde beliebtester Talkmaster. In der ARD hatte er in der Vergangenheit unter anderem eine eigene Polit-Talkshow mit seinem Namen gehabt.

75 Jahre ist die Gründung der Arbeitsgemeinschaft der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten der Bundesrepublik Deutschland (ARD) her. Gefeiert wurde das auch im Programm. Die Jubiläumsshow am Samstagabend moderierte Kai Pflaume. Zu Gast waren unter anderem Paola Felix, Jürgen von der Lippe, Dieter „Didi“ Hallervorden, Carolin Kebekus und Barbara Schöneberger.

© dpa-infocom, dpa:250406-930-424916/1


Von dpa
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