Es ist längst gute Tradition in Herrieden: Der Frühling wird in der Stadt mit der Musiknacht eingeläutet. Diesmal stehen den Besucherinnen und Besuchern sieben Bands und Musiker in sechs verschiedenen Locations zur Auswahl. Die Palette am Samstag, 7. März, reicht von großen Gefühlen bis zu harten Rock-Klängen.
„Alle bringen sie gute Stimmung und abwechslungsreiche Musik mit und präsentieren einen bunten Mix aus Rock und Pop, Klassikern, Evergreens, Schlagern und Elektrobeats”, heißt es in der Ankündigung zu den verschiedenen Genres, für die die Künstlerinnen und Künstler stehen. Organisiert wird das bunte Treiben vom Aktionskreis der Herrieder Wirte in Zusammenarbeit mit der städtischen Verwaltung.
Dabei kann auf ein bewährtes Grundrezept zurückgegriffen werden. Die Parameter des kleinen Musikfestivals sind längst eingespielt. Das heißt vor allem: einmal Eintritt bezahlen und damit freien Zugang bei allen sechs Spielstätten genießen. Tickets sind im Vorverkauf bei allen teilnehmenden Lokalitäten sowie an der Abendkasse erhältlich.
Zudem wird an diesem Abend bis in die frühen Morgenstunden auch wieder ein kostenloser Shuttle-Service angeboten. Fans von Live-Musik können so ab 21.30 Uhr aus dem Bereich der Altstadt mit ihren fünf Spielstätten auch den etwas entfernt am Ortsrand liegenden „Bergwirt” ansteuern. Die letzte Fahrt des Shuttles ist auf 4 Uhr am Morgen terminiert.
Die Palette an Stilrichtungen ist auch bei der 17. Ausgabe breit gefächert, es soll nach dem Wunsch der Veranstalter für jeden Musikgeschmack etwas dabei sein. Startschuss ist jeweils um 20 Uhr. Im Gasthaus Limbacher präsentiert die Band „Zweite Halbzeit”, bestehend aus drei Herrieder Musikern, „musikalische Schätze der vergangenen Jahrzehnte”, wie das Programmheft verheißt. Von mitreißenden Oldies bis zu herzergreifenden Liedermacher-Songs reicht das Repertoire, das auf Akustik-Gitarren dargebracht wird.
Nur ein paar Meter weiter am Marktplatz sind in der Pizzeria „Enzo” gleich zwei Music-Acts für den Abend angekündigt. Beginnen wird die Straßburgerin Jyzzel, die „Pop mit Rock-Energie und französische Poesie mit internationalem Groove” vereint. Sie gilt als Ausnahmestimme und werde nicht weniger als „pure Bühnenmagie” versprühen. Gegen 22.30 Uhr übernimmt dann „Max the Sax”, der für seine exzentrischen Performances und explosiven Auftritte gerühmt wird. Der „Meister der improvisierten Clubmusik” gilt in der Szene als Saxofon-Rockstar.
Mit den „Black Peppers” und Hits aus den vergangenen vier Jahrzehnten wird es im Landhotel „Zur Sonne” Rock in Reinkultur zu hören geben. Daneben hat die Ansbacher Band aber auch „Funk, Punk, ein bisschen Pop und aktuelle Hits” im Repertoire.
Eine Mischung aus Musik und Entertainment verspricht der Auftritt von Viktor Schlund in der Geniesserei. Der Multi-Instrumentalist, der schon im Vorjahr ohne technische Spielereien, aber mit Witz und Charme begeisterte, „lebt Musik”, wissen die Veranstalter. Mit Gitarre und Piano gibt Schlund Austro-Pop, Oldie-Hymnen und aktuelle Gassenhauer zum Besten.
„Ein ausgewähltes Programm aus Rock, Blues und Soul” präsentiert „Crossover” im Gasthaus/Café „Linde”. Die akustische Live-Musik untermalt das erfahrene Trio mit dreistimmigem Gesang und setzt dabei auf „Highlight-Songs” bekannter Interpreten wie Neil Young, Sheryl Crow und Bryan Adams.
Das große Finale der Musiknacht wartet beim ”Bergwirt” im Herrieder Ortsteil Schernberg zu späterer Stunde. Ab 22 Uhr feiert die vor 25 Jahren in Herrieden gegründete Band „Vintage” ein Heimspiel. Die fünf Vollblutmusiker dürften dem Publikum mit Rock-Klassikern mächtig einheizen, schätzt Gastgeber Max Schneider, zusammen mit Claus Christ Sprecher der Wirte: „Songs zum Mitsingen und Abrocken“ werden angekündigt.
Eine Überraschung wartet auf die Nachtschwärmer mit der Aftershow-Party: In den vergangenen Monaten wurde im Untergrund des „Bergwirts” mächtig gewerkelt, um den bisherigen Barbereich des ”BergMaxx” in eine moderne Feier-Location zu verwandeln, berichtet Max Schneider. Um Mitternacht öffnet das Areal seine Pforten, vorsichtshalber inklusive „Open End”.