Kurz vor dem ersten Advent stimmen sich viele auf die besinnliche Zeit ein. Dazu passt die Aktion „Ansbacher Adventsschaufenster 2025”. Zu dieser lädt die Citywerkstatt Ansbach ein. Mit im Boot sind 28 Geschäfte und Gastronomiebetriebe in der Stadt. Was haben sie alle von 1. bis 24. Dezember vor?
Die Beteiligten verwandeln die Innenstadt in einen begehbaren Adventskalender. Jeden Tag soll sich ein neues „Adventsschaufenster“ öffnen – „liebevoll dekoriert, mit kleinen Erlebnissen, besonderen Angeboten und Aktionen für Groß und Klein”. Süße Überraschung, Glühwein und Kinderpunsch oder Rabattaktion: Jeder Tag will etwas Neues bringen.
Bei einem Pressetermin am Montag waren viele Akteurinnen und Akteure aus Handel und Gastronomie vor Ort. Dabei würdigte Oberbürgermeister Thomas Deffner „alle Tätigen der Innenstadt, die hier unheimlich viel leisten und stemmen” – und alle, die die Aktion möglich machen. Es sei „einmal mehr etwas Neues”.
Am 6. Dezember um 16 und 16.30 Uhr öffnet sich nach Citywerkstatt-Angaben außerdem ein spezielles, „lebendiges” Fenster. Hier können Besucherinnen und Besucher einen kleinen Wichtel in seiner Wohnung beobachten – und das bei Antiquitäten Eichinger.
Hier engagieren sich die Ansbacher Puppenspiele im Theater Ansbach. „Unsere Suche war erfolgreich”, erzählte deren Leiterin Sabine Effmert, „wir haben nämlich den Weihnachtswichtel aufgestöbert”: genau ausgedrückt den Ansbacher. Am Nikolaustag lasse sich ein Blick in dessen Wohnzimmer erhaschen.
Als Ideengeber und Ideengeberin der Schaufenster-Aktion bezeichnete Thomas Deffner Christian Fuhrmann (Hotel & Restaurant Schwarzer Bock) und Elke Knöbl (Ansbacher Goldschmiede Elke Knöbl). Die Internetseite programmierte der stellvertretende Leiter der Geschäftsstelle Ansbach bei der Industrie- und Handelskammer (IHK) Nürnberg für Mittelfranken, Horst Maußner.
Christian Fuhrmann ging auf das Viererteam ein, in dem sich neben ihm selbst Eva Fröhlich von der Wirtschaftsförderung der Stadt als Koordinatorin, Elke Knöbl für den Einzelhandel und Gregor Heilmaier engagieren. Er ist Projektkoordinator für die Citywerkstatt.
„Wir wollen die Shoppenden im Weihnachtsgeschäft ein bisschen auf die Füße bringen”, betonte Christian Fuhrmann. Ziel sei auch, Frequenz vielleicht in Lagen zu schaffen, die sonst nicht so prominent seien. Die Besucherinnen und Besucher des Ansbacher Weihnachtsmarktes nahm er ebenfalls in den Blick. Angesichts der wirtschaftlichen Lage gab er die Parole aus: „nicht meckern, machen”.
Ohne lange zu überlegen, sagten alle Einzelhändlerinnen und Einzelhändler sofort Ja. Dies berichtete Elke Knöbl. Sie seien von der Idee gleich begeistert gewesen. Zu Beginn bestand laut Eva Fröhlichs Worten die Sorge, dass möglicherweise keine 24 Mitwirkenden zusammenkommen. „Jetzt sind es 28.” Damit seien einige Tage doppelt belegt.
Die Aktion erinnert den Oberbürgermeister an die Gutscheine der Werbegemeinschaft Citykauf aus seiner Kindheit und Jugend. So etwas „könnte man doch mal wieder ins Leben rufen”, bemerkte Sneewitta May von der Buchhandlung Schreiber. „Zumindest jeder, der einen Lions-Adventskalender kauft, hat diese Chance auch”, fand die zweite Vorsitzende des IHK-Gremiums Ansbach, Renate Eger.
Eine Übersicht gibt es im Internet: www.ansbach.de/adventsschaufenster