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Veröffentlicht am 29.01.2026 07:03

Öko-Test: Was können Körperöle - und was nicht?

Sanfte Pflege: Körperöle schützen die Haut zuverlässig vor dem Austrocknen. (Foto: Christin Klose/dpa-tmn)
Sanfte Pflege: Körperöle schützen die Haut zuverlässig vor dem Austrocknen. (Foto: Christin Klose/dpa-tmn)
Sanfte Pflege: Körperöle schützen die Haut zuverlässig vor dem Austrocknen. (Foto: Christin Klose/dpa-tmn)

Die Haut vor Austrocknung schützen: Dafür kann man sich nach dem Baden oder Duschen mit Körperöl einreiben. Am besten auf die noch feuchte Haut. Doch welches eignet sich? Geht es nach den Inhaltsstoffen, hat man jedenfalls viel Auswahl. Das zeigt eine Untersuchung der Zeitschrift „Öko-Test“ (Ausgabe 02/2026).

Immerhin 19 von insgesamt 25 darin unter die Lupe genommenen Ölen schneiden „sehr gut“ ab. Fünf Öle sind „befriedigend“, eines ist „gut“. 

Viel versprochen, wenig belegt

Der „einzige kleine Kritikpunkt“ den die Öko-Tester dabei in puncto Inhaltsstoffe am Testfeld haben, sind Duftstoffe mit einem „allergisierenden Potenzial“: In drei Produkten konnte das Labor solche feststellen, darunter etwa Isoeugenol mit einem oft als würzig-süß beschriebenen Aroma. „Davon abgesehen haben wir aber nichts auszusetzen an den Inhaltsstoffen der Öle“, so die Öko-Tester. 

Dafür aber umso mehr an so manch vollmundigem Versprechen der Hersteller. Da ist etwa von einer straffenden Wirkung die Rede oder davon, feine Linien und Falten zu mindern. 

Ausreichend gegenüber „Öko-Test“ nachweisen, konnten die Hersteller das dem Magazin zufolge allerdings nicht. Das zieht dafür Punkte ab - und konstatiert: „Straffungswunder für die Haut“ sollte man von einem Körperöl nicht erwarten.

Teure Öle sind nicht unbedingt besser

Und auch an der Sinnhaftigkeit der Preisgestaltung haben die Öko-Tester ihre Zweifel. So setzen ihnen zufolge einige Produkte mit den höchsten Preisen gar nicht primär auf kostspielige Naturöle. Auf den ersten Positionen stehen dort stattdessen etwa synthetisch oder halbsynthetisch hergestellte Esteröle wie CocoCaprylate/Caprate oder Ethylhexylstearate. 

Diese Stoffe haben „Öko-Test“ zufolge zwar den Vorteil, dass sie sich auf der Haut besser verteilen lassen als reine Naturöle. Letzteres wirkt allerdings auch weniger pflegend als natürliche Öle. Ein Blick auf die INCI-Liste des Wunsch-Körperöls kann also durchaus sinnvoll sein. 

Und auf den Preis: Unter den „sehr guten“ Ölen ist etwa auch das günstigste im Test (Balea Natural Beauty reichhaltiges Pflegeöl von dm für 2,45 Euro pro 100 Milliliter).

© dpa-infocom, dpa:260129-930-612056/1


Von dpa
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