Pickel am Po sind für andere zwar (meist) nicht sichtbar. Wer sie hat, fühlt sich damit aber trotzdem unwohl - etwa, wenn sie beim Sitzen fies schmerzen.
Oft entstehen Po-Pickel durchs Radfahren. Schweiß, enge Kleidung, Reibung, Bakterien: Gerade, wenn man sportlich auf zwei Rädern unterwegs ist, spielen diese Faktoren zusammen. Verstopfte Poren und Entzündungen im Bereich der Haarwurzeln können die Folge sein - Startpunkt für Pickel.
Tun die stark weh, sollte man eine Fahrpause von mindestens ein bis zwei Tagen einlegen, rät Chirurgin Katja Staade in der Zeitschrift „Apotheken Umschau“ (Ausgabe 5A/2026). Wichtig ist nun außerdem, den Po möglichst trocken zu halten und bloß nicht an den Pickeln herumzudrücken. Das kann die Entzündung verschlimmern.
„Schwillt die Stelle stark an, wird sehr rot, pocht oder kommt sogar Fieber hinzu, kann ein Abszess dahinterstecken. Dann sofort ärztliche Hilfe suchen“, rät Katja Staade. Bei einem Abszess handelt es sich um eine abgekapselte Eiteransammlung im Gewebe, die meist von Arzt oder Ärztin geöffnet werden muss.
Die gute Nachricht: Radfahrerinnen und Radfahrer können einiges tun, um sich bei der nächsten Tour Pickel am Po zu ersparen.
© dpa-infocom, dpa:260505-930-35827/1