Der deutsche Vorjahres-Teilnehmer beim Eurovision Song Contest, Isaak Guderian, drückt dem Geschwister-Duo Abor & Tynna die Daumen. Die beiden treten für Deutschland beim ESC Mitte Mai in Basel an. „Ich hoffe einfach, dass es supergut für sie läuft“, sagte der Sänger der Deutschen Presse-Agentur im südbadischen Rust.
Dort erhielt er am Freitagabend den Medienpreis Radio Regenbogen Award in der Kategorie „Pop National“.
Abor & Tynna aus Wien gehen mit dem „Baller“-Lied ins Rennen. Das Finale findet am 17. Mai statt. Isaak war im vergangenen Jahr bei dem Musikwettbewerb auf Platz zwölf gekommen.
„Ich hätte Bock, dass Abor & Tynna einen guten Platz machen“, sagte Isaak. Auf die Frage, ob er damit die Plätze eins bis zehn meine, antwortete der Künstler aus Espelkamp in Ostwestfalen: „So irgendwie in der Richtung.“ Er fügte schmunzelnd hinzu: „Zwölf ist auch ganz okay.“ Er räumte ein, nicht den kompletten Überblick der Teilnehmerinnen und Teilnehmer des diesjährigen ESC-Wettbewerbs zu haben.
Isaak hatte der „Rheinischen Post“ im Februar gesagt, sein zwölfter Platz beim ESC 2024 habe seine Karriere vorangebracht. Dennoch verbinde er mit dem ESC-Finale gemischte Gefühle. „Ich würde es zwar nochmal genauso machen, aber es war kein Zuckerschlecken. Sondern körperlich und emotional auch überfordernd.“
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