Sechs neue Stimmen für die Jugend in Uffenheim | FLZ.de | Stage

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Veröffentlicht am 11.06.2025 10:00

Sechs neue Stimmen für die Jugend in Uffenheim

Der neue Stadtjugendrat in Uffenheim (von links): Evelin Borkov, Anastasia Franz, Paul Ileka, Yassin Abou Hajar, Alina Geuder und Denise Graupner. Auf dem Foto fehlt die Vorsitzende Julia Fink, die in der Stadtratssitzung nicht anwesend sein konnte. (Foto: Johannes Zimmermann)
Der neue Stadtjugendrat in Uffenheim (von links): Evelin Borkov, Anastasia Franz, Paul Ileka, Yassin Abou Hajar, Alina Geuder und Denise Graupner. Auf dem Foto fehlt die Vorsitzende Julia Fink, die in der Stadtratssitzung nicht anwesend sein konnte. (Foto: Johannes Zimmermann)
Der neue Stadtjugendrat in Uffenheim (von links): Evelin Borkov, Anastasia Franz, Paul Ileka, Yassin Abou Hajar, Alina Geuder und Denise Graupner. Auf dem Foto fehlt die Vorsitzende Julia Fink, die in der Stadtratssitzung nicht anwesend sein konnte. (Foto: Johannes Zimmermann)

Seit dem Jahr 2015 haben Jugendliche in Uffenheim die Möglichkeit, mit einem eigenen Gremium ihren Anliegen in der Stadt eine Stimme zu verleihen. Jüngst fanden Online-Neuwahlen statt. Das neue Gremium nimmt nun seine Arbeit auf – im Dienste der Kinder und Jugendlichen.

Feten, Jugendtreff und Licht am Skaterplatz: Schon so einiges konnten die Uffenheimer Stadtjugendräte (SJR) mit anstoßen. Nun hat sich das siebenköpfige Gremium neu zusammengesetzt. Nur ein bekannter Name findet sich wieder: Julia Fink. Sie war bereits zuvor Jugendrätin und erhielt nun auch deutlich am meisten Stimmen, 124 an der Zahl.

Beteiligung war schwächer beim letzten Mal

16 Jugendliche standen zur Abstimmung. 690 junge Uffenheimerinnen und Uffenheimer hatten die Qual der Wahl. Das Gremium soll dann ihre Interessen vertreten und dem Stadtrat beratend zur Seite stehen. 107 hatten ihr Votum abgegeben, 23 enthielten sich – die Wahlbeteiligung lag also bei 18,8 Prozent, kein besonders starker Wert im Vergleich zur Wahl 2022, da hatte sie noch bei 25,9 Prozent gelegen.

Sieben Mandate sind zu vergeben. Doch bevor die Sieger feststehen, müssen erst die Schultypen ausgewertet werden. Denn die Satzung gibt vor, wie das Jugendgremium zu besetzen ist. Dort heißt es: „Je ein Sitz wird vergeben an den sich bewerbenden Schüler jeder in Uffenheim ansässigen und die Altersspanne betreffenden Schule (Mittelschule, Realschule, Gymnasium/FOS) mit der höchsten Stimmzahl. Zwei Sitze werden an die sich bewerbenden Personen ohne Zugehörigkeit zu einer allgemeinbildenden Schule (Auszubildende, Studierende) mit der höchsten Stimmenzahl vergeben. Die übrigen gehen in der Reihenfolge der Stimmenzahl an die weiteren Bewerber.” Kompliziert.

Julia Fink und Paul Ileka sind Gymnasiasten, Evelin Borkov und Anastasia Franz nehmen die Realschul-Sitze ein, Yassin Abou Hajar und Alina Geuder besuchen die Mittelschule und Denise Graupner macht eine Ausbildung in der Stadtverwaltung. Bürgermeister Wolfgang Lampe betonte, dass die Räte und er stets ein offenes Ohr für die Jugend haben und sie gerne auf ihn zukommen könnten, wenn sie etwas brauchen. Lampe bedankte sich auch bei Jugendbetreuer Konrad Schmitt, der geeignete Kandidatinnen und Kandidaten gesucht und für die Wahl auch die Werbetrommel gerührt hatte.

Lampe war mit den Ergebnissen zufrieden und sprach von einem guten Mix. Die Mädchen und Jungen seien vom Alter her gut durchmischt und auch Jugendliche mit Migrationshintergrund sind dabei. Drei Jahre wird der SJR im Amt sein, Julia Fink fungiert als Vorsitzende. Für die Übergangszeit steht das alte Gremium auch noch mit Rat und Tat zur Seite.

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