Ricarda Funk hat den Heim-Weltcup der Slalomkanuten in Augsburg gewonnen. Die Tokio-Olympiasiegerin setzte sich im Eiskanal von Augsburg im Kajak mit einem fehlerfreien Finallauf vor der Französin Camille Prigent durch. Dritte wurde die Polin Klaudia Zwolinska. Emily Apel kam auf Rang fünf. „Ich bin mega happy, vor allem über den Finallauf, der war nahezu perfekt, da war nicht mehr viel drin. Gerade hier vor Familie und Freunden, wo ich so hart trainiere, wenn einem da so ein Finallauf gelingt, ist man einfach nur glücklich“, sagte die 34 Jahre alte Funk vom KSV Bad Kreuznach.
Damit kommt die in Augsburg lebende Funk wenige Wochen vor der WM in Oklahoma City (20. bis 25. Juli) immer besser in Schwung. „Zuallererst weiß ich, ich kann mithalten. Das gibt einem die Bestätigung, dass sich die harte Arbeit im Winter gelohnt hat. Und es gibt einem ein Stück weit Selbstbewusstsein“, sagte die Kajak-Spezialistin. Immerhin hat sie auch die dreimalige Olympiasiegerin und Ausnahme-Kanutin Jessica Fox bezwungen. Die Australierin, die in der Vorwoche in Prag souverän gewann, scheiterte im Vorlauf mit zwei Fehlern und Platz 16.
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