Social Media: Warum Sie Reisefotos besser erst später teilen | FLZ.de | Stage

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Veröffentlicht am 21.05.2026 15:46

Social Media: Warum Sie Reisefotos besser erst später teilen

Ein Klick fürs Album – und manchmal ein Hinweis für falsche Leute. Urlaubspläne in Social Media am besten nicht öffentlich teilen. (Foto: Benjamin Nolte/dpa-tmn)
Ein Klick fürs Album – und manchmal ein Hinweis für falsche Leute. Urlaubspläne in Social Media am besten nicht öffentlich teilen. (Foto: Benjamin Nolte/dpa-tmn)
Ein Klick fürs Album – und manchmal ein Hinweis für falsche Leute. Urlaubspläne in Social Media am besten nicht öffentlich teilen. (Foto: Benjamin Nolte/dpa-tmn)

Sie verreisen, aber erwarten noch das ein oder andere Paket? Auf Abwesenheitsnotizen an der Haustür für Paket- und Lieferdienste sollten sie dennoch besser verzichten. Das signalisiert direkt: Ich bin in dieser Zeit nicht zu Hause. Und das heißt auch: Freie Hand für Einbrecher.

Sorgen Sie stattdessen dafür, dass Ihre Wohnung möglichst bewohnt wirkt. Etwa, indem Ihr Briefkasten nicht nach wenigen Tagen überquillt. Das Netzwerk Zuhause sicher rät dafür, Vertraute regelmäßig den Briefkasten leeren zu lassen. Tägliche Abwesenheits-Indizien wie eine Tageszeitung sollten Sie während des Urlaubs abbestellen. 

Was haben Sie rund um Ihr Haus geteilt?

Sinnvoll außerdem: Hinweise auf die Reise mit Bedacht in sozialen Netzwerken teilen. Denn Kriminelle könnten sie nutzen, um potenzielle Opfer auszuspähen, so die Initiative K-Einbruch: Über die besuchten Veranstaltungen, lässt sich laut der Initiative von Polizei und Wirtschaft etwa leicht Ihre Wohnregion oder gar Ihr Wohnort ausfindig machen. Geteilte Bilder von Ihrer Wohnung wie die neu gebaute Terrasse oder die frisch gestrichene Fassade können sogar Rückschlüsse auf ein einzelnes Haus zulassen.

K-Einbruch rät deshalb, Urlaubsbilder nur an Einzelpersonen oder in sozialen Netzwerken an geschlossene Gruppen zu senden. Am besten veröffentlicht man sie erst nach der Rückkehr.

Und es gibt noch ein paar Dinge, die man tun kann, um die eigene Abwesenheit nicht auffallen zu lassen: 

  • Das Licht in der Wohnung zu verschiedenen Zeiten in unterschiedlichen Räumen an- und ausschalten etwa - per Zeitschaltuhr oder App. 
  • Die Rollläden morgens hoch- und abends herunterfahren lassen, im Zweifel durch nette Nachbarn. 
  • Sind Sie länger nicht Zuhause, können Sie die womöglich auch bitten, die sichtbaren Grasflächen während Ihrer Abwesenheit ab und an mal zu mähen.

© dpa-infocom, dpa:260521-930-112009/1


Von dpa
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