Stroh und Heu glimmen: Scheune in Volkertsweiler in Flammen, Wohnhaus gerettet | FLZ.de | Stage

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Veröffentlicht am 11.06.2026 17:53, aktualisiert am 11.06.2026 23:18

Stroh und Heu glimmen: Scheune in Volkertsweiler in Flammen, Wohnhaus gerettet

Bis tief in die Nacht dauert es, bis das mit Glutnestern durchsetzte Stroh abgetragen und zum Löschen auf eine Wiese verfrachtet ist. Ein Bagger des THW und mehrere Frontlader sind im Einsatz. (Foto: Wolfgang Grebenhof)
Bis tief in die Nacht dauert es, bis das mit Glutnestern durchsetzte Stroh abgetragen und zum Löschen auf eine Wiese verfrachtet ist. Ein Bagger des THW und mehrere Frontlader sind im Einsatz. (Foto: Wolfgang Grebenhof)
Bis tief in die Nacht dauert es, bis das mit Glutnestern durchsetzte Stroh abgetragen und zum Löschen auf eine Wiese verfrachtet ist. Ein Bagger des THW und mehrere Frontlader sind im Einsatz. (Foto: Wolfgang Grebenhof)

Seit Donnerstagnachmittag kurz nach 15 Uhr sind Feuerwehren aus dem halben Landkreis Ansbach damit beschäftigt, eine brennende Scheune im Feuchtwanger Stadtteil Volkertsweiler zu löschen.

In dem Gebäude befanden sich nach Auskunft der Integrierten Leitstelle (ILS) weder Mensch noch Tier. Nach jetzigem Wissensstand seien nur Heu und Stroh gelagert gewesen, so der zuständige Mitarbeiter.

Nach stundenlangen Löscharbeiten war das Feuer am frühen Donnerstagabend zwar unter Kontrolle. Danach mussten aber das Heu und Stroh, die sich in dem Gerippe der einstigen Scheue befinden, herausgeholt werden. „Es glimmt und schmort”, beschreibt der ILS-Mitarbeiter. Es bestehe die Gefahr, dass der Brand wieder aufflammt.

In Volkertsweiler sind zahlreiche Rettungskräfte im Einsatz, darunter die Feuerwehren aus Dürrwangen, Feuchtwangen, Krapfenau, Aurach, Schopfloch, Mosbach, Aichau, Dinkelsbühl und Aichenzell-Sommerau. Auch das Rote Kreuz und das Technische Hilfswerk (THW) sind vor Ort.

Brennendes Stroh beim Transport wie eine riesige Fackel

Mit schwerem Gerät, darunter ein Bagger des THW, mehrere Radlader und Traktorgespanne, wird das glimmende Stroh bis tief in die Nacht auf eine nahe Wiese gefahren und ausgebreitet, damit Feuerwehrkräfte die Glutnester ablöschen können. Bisweilen bietet sich ein spektakulärer Anblick, wenn sich das glimmende Material beim Transport entzündet und bis zur Abladestelle wie eine riesige Fackel wirkt.

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Das an die abgebrannte Scheune angrenzende Wohnhaus des landwirtschaftlichen Anwesens konnten die Einsatzkräfte unbeschadet retten. Auch die Puten des Mastbetriebes wurden nicht in Mitleidenschaft gezogen – die Ställe befinden sich abseits des Brandherdes.


Von Daniela Ramsauer und Wolfgang Grebenhof
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