Mit dem Tauwetter steigen die Wasserstände der Bäche und Flüsse und damit auch die Überflutungsgefahr. Vor allem in Franken sind mittlerweile einige Wiesen und Straßen überschwemmt. Der Regen tut sein übriges, und so meldet der Hochwassernachrichtendienst (HND) Bayern in allen drei fränkischen Regierungsbezirken gestiegene Wasserstände.
Besonders betroffen sind derzeit die Städte Ansbach, Erlangen, Bamberg und Coburg sowie die Landkreise Forchheim, Ansbach, Erlangen-Höchstadt, Bamberg, Coburg und Rhön-Grabfeld. Vorwarnungen gibt es für Bayreuth sowie die Landkreise Bayreuth, Kulmbach, Wunsiedel im Fichtelgebirge, Kronach, Bad Kissingen und Haßberge.
„Durch die Regenfälle am Mittwoch und Donnerstag in Kombination mit der Schneeschmelze werden stark steigende Wasserstände in den Gewässern erwartet“, teilte der HND mit. Die Meldestufen 1 und 2 auf der vierstufigen Skala könnten erreicht werden. Das bedeutet, dass Land- und forstwirtschaftliche Flächen überflutet sein könnten oder es leichte Verkehrsbehinderungen auf Hauptverkehrs- und Gemeindestraßen gibt.
Am Donnerstag bleibt es laut Deutschem Wetterdienst wechselhaft. Es soll bis zu 13 Grad warm werden. Auch am Freitag soll es immer wieder regnen. In einigen Gebieten könnte allerdings recht viel Regen fallen. Im Allgäu erwartet der DWD bis Freitagvormittag zwischen 50 und 60 Liter Regen pro Quadratmeter. In den Mittelgebirgen sollen bis Freitag hinein gebietsweise 30 bis 40, im Bayerwald 40 bis 50 Liter Regen pro Quadratmeter fallen.
Am Donnerstag könnte es bis etwa Freitagmittag ab den mittleren Lagen der Alpen bis zu 20 Zentimeter Neuschnee geben, in Hochlagen der Allgäuer Alpen doppelt so viel.
In Franken, das Ende Januar in ungewöhnlich viel Schnee in sehr kurzer Zeit versank, ist der Flockenwirbel derzeit kein Thema.
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