Unterwegs mit dem Zweirad: Tour der Teiche | FLZ.de | Stage

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Veröffentlicht am 17.04.2026 06:00

Unterwegs mit dem Zweirad: Tour der Teiche

Entlang des Feuchtwanger Karpfenradwegs reihen sich Teiche an Teiche – perfekte Orte für kleine Auszeiten. (Foto: DJD/Touristinformation Feuchtwangen/Andreas Strunz)
Entlang des Feuchtwanger Karpfenradwegs reihen sich Teiche an Teiche – perfekte Orte für kleine Auszeiten. (Foto: DJD/Touristinformation Feuchtwangen/Andreas Strunz)
Entlang des Feuchtwanger Karpfenradwegs reihen sich Teiche an Teiche – perfekte Orte für kleine Auszeiten. (Foto: DJD/Touristinformation Feuchtwangen/Andreas Strunz)

Karpfenteiche glitzern im Sonnenlicht, Schilf raschelt im Wind und irgendwo zieht ein Reiher seine Bahn: Rund um das mittelfränkische Feuchtwangen gleiten Radfans durch eine Landschaft, in der sich Teich an Teich reiht. Wer hier unterwegs ist, spürt schnell, wie der Alltag zurückbleibt.

Rund 50 Kilometer lang schlängelt sich der Feuchtwanger Karpfenradweg durch das Umland der Stadt. Die Rundtour startet im Zentrum der mittelalterlichen Altstadt am Feuchtwanger Marktplatz, der als „Festsaal Frankens“ bekannt ist.

Bevor man sich aufs Rad schwingt, lohnt es sich, hier noch einmal um den Röhrenbrunnen zu wandeln und den Blick über die Häuser schweifen zu lassen: Wohin das Auge schaut, wird es liebevoll restaurierte Fassaden und Fachwerksbauten sehen.

Hat man die Stadt kurz darauf verlassen, taucht man alsbald in eine stille, wasserreiche Kulturlandschaft ein. Seit Jahrhunderten vom Menschen geprägt, aber nie überformt, zeugen zahlreiche Teiche von einer langen Tradition der fränkischen Teichwirtschaft. Auf dem Weg nach Bechhofen, das ungefähr auf der Hälfte des Rundwegs liegt, laden schnuckelige Ortschaften und gemütliche Lokale zu Stopps ein. Der Weg führt größtenteils über geteerte Nebenstraßen und Flurbereinigungswege, zum Teil über geschotterte Waldwege.

Tipp: Im Frühjahr und Sommer lassen sich die Karpfen in den Teichen beobachten. Im Herbst landen sie dann als regionale Delikatessen in vielen Gastronomiebetrieben auf den Tellern.

Abwechslung auf dem Rad

Neben dem Feuchtwanger Karpfenradweg gibt es beispielsweise auch den Fränkischen Karpfenradweg. Dieser führt auf fast 200 Kilometern von Dinkelsbühl nach Dietenhofen. Zwischen Feuchtwangen und Dietenhofen gibt es zwei Touren, eine Westroute und eine Ostroute, weswegen man die Strecke auch gut als Rundtour planen kann. Die westliche Tour führt durch eine von der Altmühl geprägte Landschaft. Im Osten geht es durch kleine Dörfer und vorbei an Weiherlandschaften.

Wer nach Dinkelsbühl möchte, kann auch den Radweg Romantische Straße wählen. Dieser Fernradweg erstreckt sich über 500 Kilometer vom Main bis zu den Alpen. Von Feuchtwangen aus nach Süden führt die Strecke nach Dinkelsbühl, nördlich geht es nach Rothenburg ob der Tauber. Beide Strecken bieten sich für Tagestrips an.

Wer von Ansbach aus die Region erkunden möchte, für den bietet sich der Erlebnisradweg Hohenzollern an. Der 96 Kilometer lange Radweg beginnt an der Ansbacher Hohenzollernresidenz und endet an der Nürnberger Burg. Radfahrer dürfen sich auf dieser Strecke nicht nur über tolle landschaftliche Kulissen freuen. Mithilfe einer speziellen App erhalten Radfahrer außerdem interessante Einblicke in die Geschichte der Hohenzollern zwischen Ansbach und Nürnberg.


Von djd; tiw
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