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Veröffentlicht am 12.01.2026 04:31

Unwetterwarnung vor Glätte - viele Schulen geschlossen

Am Montag gibt es Unwetterwarnungen vor Glätte. (Foto: Moritz Frankenberg/dpa)
Am Montag gibt es Unwetterwarnungen vor Glätte. (Foto: Moritz Frankenberg/dpa)
Am Montag gibt es Unwetterwarnungen vor Glätte. (Foto: Moritz Frankenberg/dpa)

In einigen Bundesländern sind die Schulen zu, der ADAC und der Bundesverkehrsminister mahnen zur Vorsicht: In weiten Teilen Deutschlands soll es am Montag durch gefrierenden Regen gefährlich glatt werden. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) gab für mehrere Bundesländer eine Unwetterwarnung wegen Glatteis aus.

„Die gefährliche Situation ist noch nicht vorbei“, sagte Verkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) der „Bild“-Zeitung mit Blick auf Tief „Gunda“, das auf Wintersturm „Elli“ folgte. Laut DWD besteht vor allem in der West- und Südhälfte Deutschlands hohe Glättegefahr.

Schulen zu in einigen Bundesländern

Im bevölkerungsstärksten Bundesland Nordrhein-Westfalen bleiben die Schulen am Montag wegen der Glatteis-Gefahr ebenso geschlossen wie in Niedersachsen und in Bremen. Der Präsenzunterricht fällt aus. In NRW werde lediglich eine Notbetreuung angeboten, teilte die Landesregierung mit. Die Behörden in Niedersachsen verwiesen darauf, dass ein sicherer Schülertransport nicht gewährleistet werden könne. Ausnahmen gibt es auf den ostfriesischen Inseln.

Wegen der Blitzeis-Gefahr bekommen die Schülerinnen und Schüler in Bremen Distanzunterricht. Das bedeutet, dass die Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu Hause lernen - angeleitet von ihren Lehrkräften. „Ziel ist es, Risiken auf den Schulwegen zu vermeiden und die Sicherheit von Schülerinnen und Schülern sowie Beschäftigten zu gewährleisten“, sagte eine Sprecherin des Bildungsressorts. Für Schülerinnen und Schüler, die nicht zu Hause betreut werden können, wird an den allgemeinbildenden Schulen eine Notbetreuung organisiert. Schulbusse fahren am Montag nicht.

Der ADAC empfahl, auf unnötige Autofahrten zu verzichten. Gerade bei Blitzeis solle man das Auto lieber stehenlassen, warnte ein Sprecher.

In der Nacht meldeten die Polizeibehörden in den betroffenen Ländern zunächst keine glättebedingten Unfälle. Einige Sprecher wiesen jedoch darauf hin, dass sich die Auswirkungen des Wetters erst am Nachmittag zeigen werden.

Bahn geht nicht von größeren Problemen aus

Die Deutsche Bahn rechnet für Montag trotz der Warnungen nur mit kleineren Einschränkungen durch den gefrierenden Regen. Am Wochenende hatte Wintersturm „Elli“ im Norden Deutschlands noch für massive Einschränkungen im Fernverkehr gesorgt. Es sei nicht davon auszugehen, dass es erneut so große Probleme wie am Freitag und Samstag geben könnte, sagte der Chef des für die Infrastruktur zuständigen Bahn-Unternehmens DB InfraGo, Philipp Nagl. Am Montag seien aber noch Einschränkungen im Zugverkehr im Norden Deutschlands möglich.

© dpa-infocom, dpa:260112-930-530820/1


Von dpa
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