Ursache für brennende Scheune in Grimmschwinden geklärt: Technischer Defekt | FLZ.de | Stage

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Veröffentlicht am 14.04.2026 19:32, aktualisiert am 21.04.2026 15:42

Ursache für brennende Scheune in Grimmschwinden geklärt: Technischer Defekt

Die Feuerwehr hatte die Flammen rasch unter Kontrolle. Das Gebäude war jedoch nicht zu retten. (Foto: Wolfgang Grebenhof)
Die Feuerwehr hatte die Flammen rasch unter Kontrolle. Das Gebäude war jedoch nicht zu retten. (Foto: Wolfgang Grebenhof)
Die Feuerwehr hatte die Flammen rasch unter Kontrolle. Das Gebäude war jedoch nicht zu retten. (Foto: Wolfgang Grebenhof)

Im Schnelldorfer Gemeindeteil Grimmschwinden im Landkreis Ansbach in der Nähe des Autobahnkreuzes Feuchtwangen/Crailsheim brach am 14. April gegen 18.30 Uhr ein Feuer aus. Die Kripo schließt Brandstiftung oder Fahrlässigkeit aus.

Ein großes Aufgebot an Einsatzkräften brachte die Flammen an diesem Dienstagabend unter Kontrolle. Dennoch war die Maschinenhalle am Ortsrand nicht zu retten. Auf dem landwirtschaftlichen Anwesen wurden weder Menschen noch Tiere verletzt.

Doch der Sachschaden ist hoch. Eine Sprecherin des mittelfränkischen Polizeipräsidiums sagte auf FLZ-Anfrage, dass die Summe nach den ersten Schätzungen weit über 500.000 Euro liegt. In dem rund 60 Meter langen Gebäude befanden sich mehrere landwirtschaftliche Maschinen.

Brandstiftung oder Fahrlässigkeit liegen nach den Ermittlungen der Ansbacher Kripo nicht vor. Die Sprecherin der Polizei erklärte, dass eindeutig ein technischer Defekt zu dem Brand geführt habe.

Rund 100 Einsatzkräfte stoppten Feuer schnell

Die Rauchsäule war weithin zu sehen. Die Einsatzleitung lag bei Marcus Lechner, dem Kommandanten der Feuerwehr Schnelldorf. Rund 100 Kräfte der Feuerwehren Schnelldorf, Wildenholz, Haundorf, Gailroth, Unterampfrach, Oberampfrach und Feuchtwangen rückten an. Ihnen gelang es schnell, den Brand unter Kontrolle zu bringen. Von den insgesamt acht Gebäudesegmenten konnten nach einer ersten Bilanz zwei gerettet werden. Unter anderem wurden Bagger angefordert, um Stroĥ auszuräumen.


Von Wolfgang Grebenhof und Manfred Blendinger
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