Autofahrer müssen in dieser Woche in manchen Regionen Deutschlands mit Behinderungen rechnen. Grund ist eine „Streikwoche“ der Gewerkschaft Verdi in den laufenden Tarifverhandlungen bei der Autobahn GmbH des Bundes. Von Aktionen betroffen sein sollen auch Tunnel, wie zum Beispiel der Elbtunnel in Hamburg.
Die Gewerkschaft sprach von einem „inakzeptablen“ Verhandlungsstand in der Tarifrunde. „Wenn die Autobahn GmbH ein Signal braucht, damit sich die Verhandlungen konstruktiv entwickeln können, dann soll sie es bekommen“, sagte Verhandlungsführer Oliver Bandosz. Unvermeidliche Einschränkungen lägen damit klar in der Verantwortung der Arbeitgeberseite.
Folgende Aktionen plant die Gewerkschaft:
In der laufenden Tarifrunde war es bereits zu Aktionen der Gewerkschaft gekommen. Verdi fordert für die rund 14.000 Beschäftigten der Autobahn GmbH sieben Prozent mehr Gehalt, mindestens aber 300 Euro monatlich mehr. Nach zwei Terminen biete der Arbeitgeber mit 29 Monaten eine viel zu lange Laufzeit des Tarifvertrages an. Zudem werde ein Mindestbetrag abgelehnt, der die unteren Lohngruppen stärken würde.
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