Weinberg hat ein Problem mit dem finalen Pass | FLZ.de | Stage

foobarious
arrow_back_rounded
Lesefortschritt
Veröffentlicht am 03.11.2024 17:49

Weinberg hat ein Problem mit dem finalen Pass

Absolvierte ihr 100. Zweitligaspiel: Anna Grimm (SV Weinberg). (Foto: Martin Rügner)
Absolvierte ihr 100. Zweitligaspiel: Anna Grimm (SV Weinberg). (Foto: Martin Rügner)
Absolvierte ihr 100. Zweitligaspiel: Anna Grimm (SV Weinberg). (Foto: Martin Rügner)

Außer Spesen nichts gewesen! Diese alte Weisheit trifft wieder einmal auf die Fußball-Frauen des SV Weinberg zu, die ihr Auswärtsspiel bei der Zweitvertretung der Frankfurter Eintracht mit 0:3 (0:0)-Toren verloren.

Die Gastgeberinnen mit ihrem prominenten Trainergespann Fritzy Kromp und Julia Simic blieben durch diesen Sieg das sechste Spiel in Folge ungeschlagen, erreichten zum ersten Mal in dieser Saison ein positives Torverhältnis und kletterten auf Rang fünf der Tabelle.

Die Realität heißt Abstiegskampf

Auf diesem stand vor ein paar Wochen noch der SV Weinberg, der ja fulminant in die Saison gestartet war und auch schon, das erste Mal in der Vereinsgeschichte, von der Tabellenspitze grüßte. Aber dies ist Vergangenheit und die Realität heißt Abstiegskampf in der 2. Liga.

Das Weinberger Trainergespann Brückner/Wischgoll musste auf die erkrankte Sara Hofmann und Mara Grimm (aus dienstichen Gründen) verzichten. Dafür gab Celine Arnold ihr Startelfdebüt und Djellza Istrefaj hatte ihre Länderspielstrapazen gut verdaut und durfte deshalb von Anfang ran.

Nach dem Seitenwechsel etwas offensiver

In der ersten Halbzeit des 100. Zweitligaspiels von Anna Grimm sah man wenige Angriffe auf beiden Seiten und so konnte sich vor allem SVW-Torfrau Franziska Glaser auszeichnen. Nach dem Seitenwechsel traten die SVW-Frauen etwas offensiver auf, aber leider spielten sie oft den letzten Pass zu schlampig, so dass er unerreichbar wird.

In der 55. Minute dann die größte Chance der Begegnung: Ein gelungener Angriff des SVW über die linke Seite, Annika Kömm passte auf Lisa Wich und der Schuss der Torjägerin wurde von Tomke Schneider im letzten Momaent geblockt.

Bilderbuchkonter von der Eintracht

Neun Minuten später passte Matejevic von der Grundlinie aus auf ihre Teamkollegin Rosa Rückert und der Eintracht-Führungstreffer war fällig. Weitere neun Minuten darauf wieder ein schlampiges Abspiel im Zentrum, die Eintracht startete einen Bilderbuchkonter (Drei gegen Eins) und Mia Rodach schloss diesen zum 2:0 ab.

Kurz darauf bediente Kömm die freistehende Marlene Ganßer, doch die brachte nur ein Schüsschen zustande. Und nachdem Sophia Klärle knapp vorbeigeschossen hatte, sorgte U19-Nationalspielerin Carlotta Schwörer in der 85. Minute mit einem Kopfball nach Flanke von Marie Kleemann für den 3:0-Endstand.

SV Weinberg: Glaser - Haberäcker, A. Grimm, Horwath, Kömm - E. Wiesinger, Klärle - Istrefaj (80. Limani), Schlitter, Arnold (46. Ganßer) - Wich.


Von Harald Riegler
north