Wohnwagen in Dinkelsbühl brennt komplett aus: Eigentümer verletzt | FLZ.de | Stage

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Veröffentlicht am 24.03.2025 15:03

Wohnwagen in Dinkelsbühl brennt komplett aus: Eigentümer verletzt

Als die Dinkelsbühler Feuerwehr eintraf, stand der Wohnwagen in Vollbrand. (Foto: Feuerwehr Dinkelsbühl)
Als die Dinkelsbühler Feuerwehr eintraf, stand der Wohnwagen in Vollbrand. (Foto: Feuerwehr Dinkelsbühl)
Als die Dinkelsbühler Feuerwehr eintraf, stand der Wohnwagen in Vollbrand. (Foto: Feuerwehr Dinkelsbühl)

Am Sonntagabend brannte auf dem Campingplatz an der Kobeltsmühle in Dinkelsbühl ein Wohnwagen. Hohe Flammen schlugen aus ihm. Das Feuer griff auch auf das dazugehörige Auto über. Obwohl sich der Eigentümer nicht in dem Wohnwagen befand, erlitt er Verbrennungen und eine Rauchgasvergiftung.

Gegen 21.15 Uhr wurde die Feuerwehr alarmiert. Nachdem Führungskräfte den Brand bestätigt hatten, rückte die Feuerwehr Dinkelsbühl mit vier Fahrzeugen und 50 Kräften aus.

Der Wohnwagen stand voll in Flammen, das Feuer hatte sich bereits auf einen angrenzenden Baum sowie einen in unmittelbarer Nähe geparkten Wagen ausgebreitet. Unmittelbar nach dem Eintreffen des ersten Löschfahrzeuges wurde ein Löschangriff unter Atemschutz mit zwei Rohren begonnen. „Durch die massive Hitzeentwicklung sowie brennend abströmende Gasflaschen und einen brennenden Elektro-Verteilerkasten gestalteten sich die Löscharbeiten anspruchsvoll”, heißt es auf der Facebook-Seite der Wehr.

Mehrere Zehntausend Euro Schaden

Im Umfeld des Wohnwagens kam es außerdem zu Schäden an einem benachbarten Wohnwagen samt Vorzelt sowie einem Stromverteiler, teilte das Polizeipräsidium Mittelfranken mit. Der Schaden liegt nach ersten Schätzungen im Bereich von mehreren Zehntausend Euro.

Der Besitzer des Wohnwagens und des dazugehörigen Wagens befand sich zwar im Außenbereich, erlitt aber wegen eigener Löschversuche Verbrennungen und eine Rauchgasvergiftung. Er wurde zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Der Rettungsdienst des BRK und die Rettungswache Dinkelsbühl waren vor Ort.

Kripo übernahm die Ermittlungen

Der Brand wurde durch den massiven Feuerwehreinsatz schnell unter Kontrolle gebracht. Es gab aber umfangreiche Nachlöscharbeiten, sodass der Einsatz sich für die Feuerwehr bis um 22.45 Uhr hinzog.

Die Kripo hat am Montag die Ermittlungen zur Brandursache übernommen. Die Untersuchungen sind noch nicht vollständig abgeschlossen. Derzeit deutet die Spurenlage jedoch auf einen technischen Defekt hin, teilte das Polizeipräsidium Mittelfranken am Dienstag mit.


Von Ulrike Ganter und Luca Paul
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