Wolfsburger Chefetage schweigt: Droht Coach Bauer das Aus? | FLZ.de | Stage

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Veröffentlicht am 01.03.2026 19:00

Wolfsburger Chefetage schweigt: Droht Coach Bauer das Aus?

Unter Druck: Daniel Bauer (Foto: Harry Langer/dpa)
Unter Druck: Daniel Bauer (Foto: Harry Langer/dpa)
Unter Druck: Daniel Bauer (Foto: Harry Langer/dpa)

Während sich die Verantwortlichen des abstiegsbedrohten VfL Wolfsburg nach dem nächsten Rückschlag in der Fußball-Bundesliga in Schweigen hüllen, gibt sich Trainer Daniel Bauer weiter kämpferisch. „Ich bin total willens und auch total bereit, diesen Weg zu gehen. Ich bin der Letzte, der sich wegducken wird“, sagte der 43-Jährige nach dem herben 0:4 beim VfB Stuttgart. „Ich bin mir der Verantwortung bewusst und stelle mich der Verantwortung sehr, sehr gerne. Aber am Ende des Tages liegt es eben nicht in meiner Entscheidungsgewalt.“

Weder Geschäftsführer Peter Christiansen noch Sportdirektor Pirmin Schwegler bezogen nach dem Abpfiff Stellung. Zumindest unmittelbar vor dem Spiel hatte Aufsichtsratschef Sebastian Rudolph dem wackelnden Bauer sein Vertrauen ausgesprochen.

Nur Gerhardt stellt sich

Aus dem Spielerkreis stellte sich lediglich Yannick Gerhardt. „Momentan können wir nicht zeigen, dass wir bundesligatauglich sind, das stimmt. Der Trend ist erdrückend“, sagte der Mittelfeldprofi, der sich zur Zukunft des Trainers nicht äußern wollte. „Am Ende ist das nicht mein Aufgabenbereich. Aber man muss ja nur in die Vergangenheit schauen und schauen, wie viele Trainer wir verschlissen haben. Wir müssen jetzt einfach die Spieler finden, die es über die Ziellinie bringen.“

Nach 24 Spieltagen und zuletzt sieben Spielen ohne Sieg ist der VfL auf den vorletzten Tabellenplatz zurückgefallen und trifft am Samstag (15.30 Uhr) daheim auf den Hamburger SV. „Ich hoffe, dass ich nächste Woche coachen darf“, sagte Bauer, der im November von Paul Simonis übernommen hat.

© dpa-infocom, dpa:260301-930-754148/1


Von dpa
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