Mit dem EV9 haben sie bei uns eines der größten elektrischen SUV am Start. Doch jetzt stellt Kia dem kantigen Koloss im gleichen Design eine Kleinversion zur Seite und schickt gegen Modelle wie den VW ID.Cross oder den Renault R4 den EV2 ins Rennen. Statt mindestens 63.690 Euro kostet der dann nur 26.600 Euro, teilte der Hersteller mit.
Dafür gibt es einen markant gezeichneten Großstadt-Geländewagen von 4,06 Metern, der bei 2,66 Metern Radstand Platz für bis zu fünf Insassen und 362 bis 1.201 Liter Kofferraum bietet. Für die individuelle Balance zwischen Sitzkomfort und Stauraum gibt es gegen Aufpreis statt der festen Bank zwei Sessel in der zweiten Reihe, die sich um eine Handbreit verschieben und zudem in der Neigung verstellen lassen. Und fürs Ladekabel haben die Koreaner unter der Bughaube auch noch einen kleinen Frunk eingezogen.
Angeboten wird der maximal 161 km/h schnelle EV2 mit 400-Volt-Akkus in zwei Größen: Das 108 kW/146 PS starke Basismodell fährt laut Kia mit 42,2 kWh und kommt im Normzyklus auf 317 Kilometer, gegen Aufpreis gibt es 61,0 kWh für 448 Kilometer. Dem müssen allerdings 99 kW/135 PS reichen. Das Nachladen von 10 auf 80 Prozent gelingt bei beiden im besten Fall in etwa einer halben Stunde.
Auch wenn Kia den EV2 knapp kalkuliert hat, wollen die Koreaner bei der Technik nicht sparen: Vehicle-to-Load und damit die Versorgung externer Verbraucher zum Beispiel ist deshalb auch beim kleinsten elektrischen Kia gesetzt. Schon vom Start weg gibt es die Option auf schnelles Laden mit 22 kW an der Wallbox, und wie bei den großen Geschwistern stehen Ruhesitze und ein Infotainment-System mit Online-Updates auf der Optionsliste.
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