Aktion Wärmewinter: Kostenlose Mahlzeit für Menschen in Not | FLZ.de | Stage

foobarious
arrow_back_rounded
Lesefortschritt
Veröffentlicht am 17.01.2024 07:00

Aktion Wärmewinter: Kostenlose Mahlzeit für Menschen in Not

Pfarrerin Christiane Schäfer, Heimleiterin Julia Dennert, Jana Pabst und Jürgen Rotter von der Diakonie (von links) sowie in der Mitte die ehrenamtlichen Helfer Brigitte und Dieter Matzner sowie Luise Neudecker, zweite Vorsitzende des Diakonievereins. (Foto: Astrid Pirner)
Pfarrerin Christiane Schäfer, Heimleiterin Julia Dennert, Jana Pabst und Jürgen Rotter von der Diakonie (von links) sowie in der Mitte die ehrenamtlichen Helfer Brigitte und Dieter Matzner sowie Luise Neudecker, zweite Vorsitzende des Diakonievereins. (Foto: Astrid Pirner)
Pfarrerin Christiane Schäfer, Heimleiterin Julia Dennert, Jana Pabst und Jürgen Rotter von der Diakonie (von links) sowie in der Mitte die ehrenamtlichen Helfer Brigitte und Dieter Matzner sowie Luise Neudecker, zweite Vorsitzende des Diakonievereins. (Foto: Astrid Pirner)

Es wurde schon eifrig nachgefragt, ob es auch dieses Jahr wieder wöchentlich eine warme, kostenfreie Mahlzeit in Neustadt geben wird. Und die Freude auf beiden Seiten ist groß: Immer donnerstags ab 11.30 Uhr bis 14 Uhr verteilen ehrenamtliche Helfer das warme Mittagsessen im Seniorenheim Johann-Gramann-Haus.

Vorweg gibt es eine Suppe, es kann zwischen einem vegetarischen und einem weiteren Gericht gewählt werden und für Kaffee und Kuchen ist auch gesorgt, der von freiwilligen Unterstützern jede Woche geliefert wird. „In Spitzenzeiten hatten wir 2023 bis zu 130 Gäste“, sagt die Seniorenheimleiterin Julia Dennert. Sie ist bei dieser Aktion eine große Stütze, da die Heimküche vor Ort die Gerichte mit einplant und keine langen Transportwege entstehen.

Jeder ist willkommen

Viele Menschen sind aufgrund hoher Energiepreise in soziale Notlagen geraten und die Preise sollen weiter steigen. Als Antwort darauf starteten die Diakonie und die Evangelische Kirche die deutschlandweite Aktion #wärmewinter. Sie wollten damit ein Zeichen gegen die Energiekrise und soziale Kälte setzen.

„Jeder ist hier willkommen, gleich welcher Glaubensrichtung. Beim gemeinsamen Essen sollen sich die Menschen kennenlernen, sich austauschen und eine schöne Zeit verbringen“, sagt Jürgen Rotter, Bezirksstellenleiter der Diakonie Neustadt. Und so kommt es immer wieder vor, dass spontan Hilfe auch von den Gästen angeboten oder beispielsweise beim Ausfüllen von Formularen geholfen wird.

Wenn man sich wöchentlich sieht, ergibt sich eben vieles ganz von alleine. Die ehrenamtlichen Helfer sind mit Herzblut dabei, Tische eindecken, Blumen werden gespendet, das volle Wohlfühlprogramm. Eine Andacht vor dem Essen soll daran erinnern, von wem die Hilfe kommt. Die Wärmewinteraktion läuft bis Ende März und wird mit einem Abschluss-Gottesdienst im Gemeindezentrum beendet.

Das könnte Sie auch interessieren

Von Astrid Pirner
north