Ansbachs FabLab mit echtem Domizil: Das ist in der Tüftlerwerkstatt neu | FLZ.de | Stage

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Veröffentlicht am 29.09.2025 16:53

Ansbachs FabLab mit echtem Domizil: Das ist in der Tüftlerwerkstatt neu

Volles Haus zur Eröffnung: Bei der Einweihung der Tüftlerwerkstatt FabLab herrschte reger Andrang. Neben Vertreterinnen und Vertretern befreundeter Vereine kamen auch etliche Familien mit Kindern, um sich einen Überblick zu verschaffen, was in der Werkstatt für alle so möglich ist. Künftig geht es auch um Textilien

FabLab ist eine Abkürzung von „Fabrication Laboratory”, also „Fabrikationslabor”. Gelegentlich spricht man auch von einem „Makerspace”, einem Raum für Macher. Privatpersonen können dort mit modernen Geräten Ideen entwickeln und sie direkt ausprobieren.

Das Ansbacher FabLab, das es ab 2015 als losen Zusammenschluss und seit 2018 als Verein gibt, litt bislang darunter, kein richtiges Domizil zu haben. Zunächst fanden die Treffen im Medialab statt, später im AN-Kit der Hochschule. Mit beiden Einrichtungen verbindet den Verein weiterhin eine „gute Zusammenarbeit”, wie FabLab-Vorsitzender Kilian Kreibich betonte.

Er hofft, dass mit einem eigenen Raum nun auch die Zahl der Mitglieder – aktuell sind es 25 – steigen wird. Denn es gebe viele, die sich interessierten, die aber bislang wenig Nutzen in einer Mitgliedschaft sahen. „Wir leben von der Mitgliedschaft”, warb der Vorsitzende. Der Raum im ANswerk im Posthof, eigentlich ein Lagerraum, sei für die Bedürfnisse des Vereins ideal, zumal auch die allgemeinen Flächen der Einrichtung genutzt werden können.

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Mit dem ANswerk arbeitete das FabLab ohnehin zusammen

Mit dem ANswerk hat das FabLab in der Vergangenheit ohnehin schon zusammengearbeitet und Programmierkurse für Mini-Computer angeboten. Was man mit diesen kleinen Teilen heutzutage anstellen kann und wie einfach es ist, sie zu bedienen, zeigten Mitglieder des Vereins in einer Präsentation am Samstagnachmittag. Auch der 3D-Drucker war in Betrieb und spuckte beispielsweise kleine Werkzeuge aus, mit denen man Einkaufswagen am Supermarkt entsperren kann. Nebenan wurden Taschen mit dem FabLab-Logo bedruckt und Spiele gespielt.

Neben dem 3D-Drucker ist ein moderner Lasercutter das Ausstattungshighlight des Tüftlervereins. Dank einer 2000-Euro-Spende, die Jürgen Reif, stellvertretendes Vorstandsmitglied der Sparkasse Ansbach, im Namen der Sparkassen-Stiftung überreichte, werden bald noch eine Stickmaschine und eine zusätzliche Lötstation angeschafft. Auch eine Nähmaschine wird noch ihren Platz finden, um für die Bearbeitung von Textilien vollumfänglich ausgestattet zu sein, kündigte Kilian Kreibich an.

Für Oberbürgermeister Thomas Deffner passt die Ansiedlung des Fablabs im ANswerk optimal. Damit schließe sich der Kreis. Erst wird im FabLab getüftelt, später an der Hochschule studiert. Von dort führt der Weg über die Gründerberatung der Hochschule, die ebenfalls in den ANswerk-Räumen untergebracht ist, zur Gründung eines Startups, das dann im ANswerk seine ersten Schritte geht. „Wir sind stolz, dass Sie hier mit drin sind”, sagte der OB.

An jedem zweiten und vierten Donnerstag im Monat findet in den neuen Räumlichkeiten in der Bahnhofstraße 2c in Ansbach ab 18 Uhr ein OpenLab statt. Es ist die Möglichkeit, um einmal hineinzuschnuppern, was im FabLab möglich ist. Die Vereinsmitglieder stehen dabei auch für Fragen zur Verfügung.

Frank Webert vom FabLab zeigte Besucherinnen und Besuchern einen im 3D-Drucker produzierten Helm mit verschiedenen technischen Gimmicks. Natürlich fühlte sich so mancher dabei an die Iron-Man-Filme erinnert. (Foto: Robert Maurer)
Frank Webert vom FabLab zeigte Besucherinnen und Besuchern einen im 3D-Drucker produzierten Helm mit verschiedenen technischen Gimmicks. Natürlich fühlte sich so mancher dabei an die Iron-Man-Filme erinnert. (Foto: Robert Maurer)
Frank Webert vom FabLab zeigte Besucherinnen und Besuchern einen im 3D-Drucker produzierten Helm mit verschiedenen technischen Gimmicks. Natürlich fühlte sich so mancher dabei an die Iron-Man-Filme erinnert. (Foto: Robert Maurer)
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